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Senat will Radverkehr in Wilhelmsburg fördern

Ein Fahrradsymbol weist Radfahrern die Benutzung des Radweges an. © dpa Fotograf: Peter Endig Detailansicht des Bildes Der Senat prüft, auf welchen Straßen zusätzliche Radstreifen entstehen sollen. Im Hamburger Stadtteil Wilhemsburg soll in den kommenden Jahren der Radverkehr massiv ausgebaut werden. Das sagte Verkehrssenator Frank Horch (parteilos), wie NDR 90,3 am Dienstag berichtete.

Nach dem Ende der Internationalen Bauausstellung und der Internationalen Gartenschau 2013 soll Wilhelmsburg zu einem Vorzeigestadtteil für den Radverkehr werden. Wirtschafts- und Innenbehörde sowie der Bezirk schmieden bereits Pläne. Denkbar sind laut Horch zum Beispiel eigene Fahrradstraßen oder die Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrer.

Drei StadtRAD-Stationen in Wilhelmsburg

Auch das Leihradsystem StadtRAD soll nach Wilhelsmburg ausgedehnt werden. Bereits in diesem Jahr werden am S-Bahnhof, an der Vehringstraße und am Barkassenanleger drei Stationen eröffnet. In der gesamten Stadt wird es dann rund 1.500 Räder an 120 Entleihstellen geben. Horch: "Das StadtRAD ist sehr beliebt und wird nicht nur von Hamburgern, sondern auch von Touristen genutzt. Wenn man die steigenden Touristenzahlen nimmt, dann ist ein hoher Prozentsatz dabei, die das StadtRAD für Besichtigungen in Hamburg nutzen."

Mindestens zehn Millionen Euro für Radverkehr

Auch die Radwege in anderen Stadtteilen sollen ausgebaut werden. Zumindest abschnittsweise, etwa in Eilbek, Winterhude, Hohenfelde und auf der Uhlenhorst. Insgesamt können in diesem Jahr mehr als zehn Millionen Euro für den Radverkehr ausgegeben werden. Möglicherweise sogar noch mehr. Denn aus dem vergangenen Jahr steht noch Geld zur Verfügung, das nicht abgerufen wurde.

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Radfahrer auf der Straße © ADFC Hamburg 2011
 

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