"Mike Glotzkowski is watching you" - könnte sich Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz sagen. Denn gleich hinter dem Rathaus prangt der kleine Kerl aus der "Monster AG" auf einem Fenster im dritten Stock.
Es ist eines der Fenster einer Werbeagentur. Die Mitarbeiter waren auf die französische Website post-it-war.com gestoßen. Sie sagen, sie seien die ersten Deutschen gewesen, die dort ebenfalls Post-it-Kunstwerke veröffentlicht haben.
Sie verpassten Monster Mike ganz kämpferisch eine Augenklappe, denn ursprünglich sollten alle Figuren bei post-it-war.com Krieger sein. Mittlerweile haben Power-Flower-Figuren à la Hello Kitty etwas Frieden in die Bewegung gebracht.
"Wir wollten die Herren von der Handelskammer anspitzen mitzumachen – aber vielleicht dürfen die das während ihrer Arbeitszeit nicht machen", sagt grinsend Johann Vosteen, dessen Frau Jennifer die Schöpferin von Fensterbild-Mike ist.
Wo es hinführt, wenn der Wettbewerb in vollem Gang ist, zeigen die Bürogebäude am Astraturm auf St. Pauli.
Bunte Kätzchen auf sonnenbeschienenen Blumenwiesen räkeln sich ...
...gleich um die Ecke von Roboter Robbi aus dem Fliewatüüt.
Dieses grüne Kunstwerk könnte glatt der Drache Koks sein.
Deutlich in der Überzahl sind aber Roboter...
...und Aliens an Obst.
Doch so dicht am Hafen und an der Elbe dürfen selbstverständlich auch maritime Motive nicht fehlen.
Ein Schiff...
...und eine Ente.
Ein Alptraum für jeden Fensterputzer. Doch wie bei jedem Trend heißt es auch für Post-it-Kriege irgendwann: Game over. Bis dahin garantiert es den Machern und Zuschauern viel Spaß!