Seit 1975 liegt die in Hamburg gebaute
Viermastbark "Peking" im New Yorker Museumshafen.
Jetzt kommt sie
möglicherweise zurück in die Hansestadt. Den verheerenden Wirbelsturm "Sandy" hat die "Peking" jedenfalls ohne zusätzliche Schäden überstanden.
Für die Überführung und notwendige Sanierung sind bereits mehrere Millionen Euro Spendengelder zusammengekommen.
Mehrere Werften haben angeboten, das
vor 100 Jahren bei Blohm + Voss gebaute Schiff zum Selbstkostenpreis zu reparieren.
Der marode Windjammer war der Hansestadt von den New Yorkern als Geschenk angeboten worden. Allerdings drohte die Überführung und Instandsetzung an den hohen Kosten zu scheitern.
Ein Foto aus stolzen Zeiten: Auf einer Postkarte aus den 30er-Jahren fährt die "Peking" unter vollen Segeln neben einem Dampfschiff. Als Fracht- und Schulschiff verkehrte sie zwischen Hamburg und Süadmerika.
Eine Aufnahme aus dem Jahr 1928: Die Großsegler "Priwall", "Padua" und "Peking" liegen im Hamburger Hafen. Die Viermastbark "Peking" wurde 1911 bei Blohm + Voss gebaut.
Falls die "Peking" wieder nach Hamburg
kommen sollte, gibt es laut NDR 90,3 bereits konkrete Pläne.
Das Schiff könnte zukünftig vor dem Hafenmuseum am Schuppen 50 in Hamburg liegen.
Die Hamburger Laeisz Reederei hatte die "Peking" bis 1932 in ihrer legendären "Flying P-Liner"-Flotte.
Zu der Serie gehörte auch die 1905 gebaute "Pamir". Der Großsegler ging 1957 unter.
Erhalten ist dagegen das "Peking"-Schwesterschiff "Passat" - sie liegt heute im Hafen von Travemünde.
Erst 1926 gebaut wurde die "Padua". Sie ist als einziges Schiff der "Flying-P-Liner" heute noch in Betrieb - als Segelsschulschiff "Kruzenshtern" ist sie immer wieder auch bei norddeutschen Segel-Events zu sehen.