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Mit einem Tag Verspätung erreichte die Nixe auf der Binnenalster ihre endgültige Position.
Die riesige Styropor-Nixe hat ihren Platz in der Binnenalster gefunden: Am Dienstag wurde sie bei strahlendem Sonnenschein an der Ecke Ballindamm / Lombardsbrücke installiert, wie NDR 90,3 berichtete - mit einem Tag Verspätung. Bereits am Montag sollte ein Schleppkahn die Nixe vom Jungfernstieg zur Lombardsbrücke ziehen, doch es gab Probleme beim Transport. Der Kopf drohte umzukippen. Auch am Dienstag verlief nicht alles reibungslos. Diesmal machte die Positionierung der Knie zu schaffen.
Die Riesen-Nixe ist rund vier Meter hoch und 30 Meter lang. Zu sehen sind ihr Kopf sowie beide Knie. Zwei Tonnen Gewicht bringt die Kunstinstallation auf die Waage. Sie besteht aus einer Stahlkonstruktion, überzogen mit Styropor, Spachtelmasse und Polyesterharz. Neun Tage lang wird die Blondine nun ihr Schönheitsbad in der Binnenalster nehmen. Das Projekt wurde von dem Hamburger Werber Oliver Voss initiiert. Es soll den Angaben zufolge für Hamburg sowohl als Standort der Kreativbranche als auch als Stadt am Wasser werben.
Das Projekt war bis zuletzt umstritten. Während die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt die Installation der Riesen-Nixe von Anfang an unterstützte, meldete der Leiter des Bezirksamts Mitte, Markus Schreiber, Bedenken an. Die Binnenalster sei "heilig", man könne da nicht einfach "irgendwas reinstellen". Letztlich hatten sich Voss und die Behörden jedoch geeinigt. Das Projekt wird von einer englischen Kosmetikfirma finanziert.
Riesen-Nixe in der Alster
Eine Baby-Doll-Puppe wie sie auf der Binnenalster schwimmt, ruiniert wohl eher den Ruf Hamburgs als dass sie ihn fördert. mehr