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Projekt Kreetsand lässt Elbe wieder ihren Lauf

Ein Info-Pavillon informiert am Moorwerder Hauptdeich über das Ökoprojekt Kreetsand. © HPA / Gregor Schläger Fotograf: Gregor Schläger Detailansicht des Bildes In einem Pavillon am Moorwerder Hauptdeich gibt es Informationen über das Projekt Kreetsand. Östlich von Hamburg-Wilhelmbsurg soll das Ufer der Norderelbe künftig wieder den Gezeiten ausgesetzt werden. Im Bereich Kreetsand wird nun der Deich abgetragen. Dort, wo früher Hafenschlick deponiert wurde, soll nun ein Vorzeige-Ökoprojekt entstehen, wie NDR 90,3 berichtete.

Rund 30 Hektar groß ist das ehemalige Spülfeld, auf dem künftig so seltene Pflanzen wie der Schierlingswasserfenchel wachsen sollen. Wo jetzt noch Wiesen sind, wird Erde ausgehoben. Ein großer Flachwasserbereich entsteht. Dieser wird künftig wieder Ebbe und Flut ausgesetzt, sodass die Elbe ein Stück weit wieder ihren natürlichen Zustand erreicht.

Neuer Lebensraum für Tiere und Pflanzen

Das Wasser kann sich wieder stärker ausbreiten, die Fließgeschwindigkeit der Elbe verringert sich. Dadurch ensteht nicht nur ein wertvoller Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten, die nur an der Tideelbe vorkommen. Nach Angaben der Hafenverwaltung Hamburg Port Authority fallen zudem im Hafen weniger Sedimente an, die im oberen Bereich der Tideelbe regelmäßig ausgebaggert werden müssen.

Das Ökoprojekt Kreetsand ist auch den Besuchern der Internationalen Bauausstellung zugänglich. Direkt auf dem Deich gibt es für sie einen Info-Pavillon, in dem die Elbe und ihre Gezeiten erklärt werden.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | 90,3 Aktuell | 14.02.2013 | 17:00 Uhr

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Das Projekt soll auf der Ostseite der Elbinsel Wilhelmsburg zusätzlichen Flutraum für die Elbe schaffen.

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