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SPD: Schulbehörde trödelt beim Konjunkturpaket

Kinder in einem Klassenzimmer © dpa Fotograf: Jens Schierenbeck Detailansicht des Bildes Die anstehende Schulreform in Hamburg macht viele Umbauten nötig. (Archivfoto) Der Hamburger SPD-Bürgerschaftsfraktion geht es nach Informationen von NDR 90,3 in Sachen Konjunkturpaket des Bundes nicht schnell genug: Sie meint, die Schulbehörde lasse bei der Beantragung der Fördergelder zu viel Zeit verstreichen. Von den 83 Millionen Euro habe die Behörde erst 4,25 Millionen Euro ausgegeben. Das sind etwas mehr als fünf Prozent.

Gehe es in diesem Tempo weiter, wirke das Programm erst nach der Krise, sagte der schulpolitische Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Ties Rabe. Als Beispiel führt er die Pläne zur Sanierung der Lehrschwimmbecken an, die noch nicht abgeschlossen seien. Der Baubeginn sei unklar. Gleiches gelte für die neue Aula der Jugendmusikschule. Auch hier verzögere sich der Baubeginn, klagt Rabe.

Schulbehörde: Schnelligkeit ist nicht alles

Die Schulbehörde reagiert auf die Vorwürfe des SPD-Politikers mit Unverständnis. Es gebe durch die Schulreform und die damit verbundenen Regionalen Schulkonferenzen völlig neue Bauvorhaben, die erst geplant werden müssten. Schnelligkeit müsse nicht immer richtig sein, sagt Behördensprecher Jan Bruns. Erst vor wenigen Tagen habe man zahlreiche Projekte beim Bund eingereicht, um weitere Gelder aus dem 83 Millionen Euro schweren Fördertopf zu beantragen.

 

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