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Jaques Herzog (links) und Pierre de Meuron vor dem Kaispeicher A, auf dem die Elbphilharmonie entsteht.
Die Elbphilharmonie in der Hamburger Hafencity soll das neue Wahrzeichen der Staadt werden. Die Idee für den futuristischen Prachtbau aus geschwungenem Glas, der von den Wellen der Elbe inspiriert ist, stammt von zwei Schweizer Köpfen. Im September 2004 beauftragte der Hamburger Senat das Architekturbüro Herzog & de Meuron mit der Planung der Philharmonie.
Jacques Herzog und Pierre de Meuron - diese Namen sind berühmt in der Fachwelt und stehen für Mammutbauwerke, die durch elegante, klare Linienführung und geschicktes Design ihre Massigkeit verlieren. Mit der Verbindung von altem Bauwerk und neuem Anbau, wie sie auch bei der Elbphilharmonie vorgesehen ist, haben Herzog und de Meuron bereits Erfahrung. Die Stararchitekten aus Basel haben 1997 den Umbau eines Kraftwerks zur Tate Gallery of Modern Art in London realisiert. Der Bau des weltweit größten Museums für moderne Kunst war der internationale Durchbruch für das Architektenduo. In Deutschland sorgten Herzog und de Meuron 2005 mit der Allianz-Arena in München für Aufsehen. Für die olympischen Spielen in Peking planten sie das Nationalstadion, das wegen seiner Optik oft auch Vogelnest genannt wird.
Herzog und de Meuron, beide Jahrgang 1950, haben gemeinsam an der Eidgenössischen Hochschule in Zürich Architektur studiert. 1978 gründeten sie ihr Architekturbüro. Seitdem erhielten die beiden zahlreiche Auszeichnungen für ihre Entwürfe, zum Beispiel im Jahr 2007 den Praemium Imperiale, einen japanischen Kunstpreis.