Verkehrsmeldungen aus Hamburg
Staus, Baustellen, Gefahrenhinweise - die aktuelle Verkehrslage mehr
Hamburg in der Hand der Motorradfahrer: Rund 35.000 Biker haben sich am Sonntag zum traditionellen Motorradgottesdienst (MoGo) am Michel versammelt. Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) begrüßte die Zweiradfans. Etwa 4.000 Besucher verfolgten die Predigt im Michel, für die übrigen gab es eine Lautsprecherübertragung.
Erstmals fielen in diesem Jahr der MoGo und die Harley Days, die bereits am Freitag in der Hansestadt gestartet waren, zusammen. Die Veranstalter der Harley Days zogen bereits am Sonntagmittag eine positive Bilanz. "Wir sind alles in allem sehr zufrieden, auch wenn das Wetter nicht immer mitgespielt hat", sagte ein Sprecher. Das Spektakel habe rund 600.000 Besucher angezogen - so viele wie im vergangenen Jahr. Durch die Stadt knatterten demnach rund 65.000 Maschinen.
Nach dem MoGo am Sonntagmittag brachen Motorräder, Motorroller, Trikes und Gespanne im kilometerlangen Konvoi ins schleswig-holsteinische Kaltenkirchen auf, wo stets das Abschlussfest stattfindet. Für die Ausfahrt wurde die Autobahn 7 von Hamburg bis zur Anschlussstelle Bad Bramstedt beidseitig für mehrere Stunden gesperrt.
Der MoGo war zugleich der Abschluss der Harley Days. Das Event hatte am Wochenende auf dem Hamburger Großmarkt ein buntes Programm für die Harley-Fans geboten. Traditionell gab es einen Mix aus einer Präsentation der schönsten Maschinen, harter Rockmusik und Stunt-Shows. Für die Teilnahme am MoGo-Konvoi verzichteten die Harley-Fahrer in diesem Jahr erstmals auf ihre Parade durch die Hamburger City.
In den vergangenen Jahren mussten die Veranstalter der Harley Days aus Lärm- und Umweltschutzgründen um die Genehmigung der Harley Days bangen. Im März dieses Jahres sicherte das Bezirksamt Hamburg-Mitte zu, dass die Harley Days bis zum Jahr 2015 auf dem Gelände des Großmarkts stattfinden dürfen.