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"Hamburg steht auf" gegen Rechtsextremismus

Der Leiter und Gründer der Kampagne "Laut gegen Nazis", Jörn Menge, hält in Hamburg das Logo des Projekts "Hamburg steht auf" hoch. © dpa Fotograf: Angelika Warmuth Detailansicht des Bildes "Hamburg steht auf!" lautet das Motto einer Kampagne gegen Rechtsextremismus. Politiker, Prominente, Unternehmen und Vereine haben am Dienstag in Hamburg den Startschuss für eine bundesweite Kampagne gegen Rechtsextremismus gegeben. Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) übernahm in der Hansestadt die Schirmherrschaft dafür.

Schulprojekte und Konzerte

Die vom 16. bis 24. März andauernde Kampagne "Hamburg steht auf!" wird von 150 Partnern unterstützt. Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus finden Workshops, Schulprojekte und Konzerte statt. Bundesweit sind Veranstaltungen in mehr als 300 Städten und Gemeinden geplant. Zu den Unterstützern der Aktion zählen zum Beispiel TV-Koch Tim Mälzer, der Musiker Lotto King Karl, das Thalia Theater, der Hamburger SV und der FC St. Pauli. Für den 24. März ist eine Großkundgebung geplant.

"Gutes Zeichen für Hamburg"

Schulsenator Ties Rabe (SPD) sagte stellvertretend für den Senat, er begrüße die Aktion "weil es ein gutes Zeichen für Hamburg ist, sich hier klar aufzustellen und ein deutliches Signal zu geben gegen Rassismus, gegen Rechtsextremismus und für eine Menschlichkeit in der Stadt." Als Schulsenator begrüße er zudem ganz besonders, dass bei der Aktion vor allem Schüler mitmachen sollen.

Die Kampagne ist eine Idee des Vereins "Laut gegen Nazis", der sich bereits seit vielen Jahren gegen Fremdenfeindlichkeit einsetzt. Nach Angaben des Kampagnenleiters Jörn Menge hat das Projekt vor allem wegen der rechtsextremen Zwickauer Terrorzelle einen großen Schub erhalten.

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Weitere Informationen zur Kampagne "Hamburg steht auf!" finden Sie auf der Homepage von "Laut gegen Nazis".

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