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Die Grünen setzen auf bessere Radwege und den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs.
Hamburgs Grüne widmen sich an diesem Wochenende Verkehrskonzepten der Zukunft. "Man kann Verkehr ganz anders denken", sagte der Grünen-Verkehrsexperte in der Hamburgischen Bürgerschaft, Till Steffen, am Montag mit Blick auf die Mobilitäts-Konferenz am Sonnabend in der Hansestadt. Die Ergebnisse des Konvents "Für Lebensqualität. Für Umwelt. Für Alle. Hamburg in Bewegung" sollen nach Angaben von Parteivize Manuel Sarrazin Anfang November auf einer Landesmitgliederversammlung beschlossen werden und schließlich in das Programm für die Bürgerschaftswahl 2015 einfließen.
Nach Ansicht des Grünen-Verkehrsexperten steht Hamburg vor großen Herausforderungen: Es müsse geklärt werden, wie die Kapazitäten für den öffentlichen Personennahverkehr und den Radverkehr ausgebaut werden können. So plädiert Steffen für Radschnellwege wie in Kopenhagen oder London, die anders als die schmalen Fahrradstreifen auf den Gehwegen ein höheres Tempo zulassen und somit für bis zu 30 Stundenkilometer schnelle E-Fahrräder geeignet wären.
Die Hamburger Grünen plädieren unter anderem dafür, künftig Busse mit Oberleitungen durch Hamburg fahren zu lassen, wie NDR 90,3 berichtete. Von 2020 an will die Stadt keine Dieselbusse mehr anschaffen, sondern auf alternative Antriebe setzen, etwa auf Wasserstoff. Doch die Technologie steckt noch in den Kinderschuhen und ist sehr teuer. Verkehrsexperte Steffen rät deshalb zu Bussen mit Elektroantrieb und Batterie: "Es spricht sehr viel dafür, Systeme einzuführen, bei denen ein Bus sowohl eine Oberleitung als auch eine Batterie hat, sodass er auf einem Teil der Strecke mit einer Oberleitung und auf einem Teil der Strecke vom Akku gespeist fährt." Diese oberirdischen Stromleitungen könnten nach Ansicht der Grünen von einer Stadtbahn gleich mitbenutzt werden. Die Grünen halten sie angesichts der rasant steigenden Fahrgastzahlen nach wie vor für alternativlos.
Allerdings sollen die Hamburger diesmal ein Wörtchen mitreden, bevor die Planungen beginnen: "Wenn wir das nächste Mal die Gelegenheit bekommen zu regieren, wollen wir eine vollständige Planung ausarbeiten, aber dann auch eine Abstimmung vorsehen durch ein Referendum. Wir wollen die Leute überzeugen, damit wir auf Dauer eine klare Richtungsentscheidung für die Hamburger Verkehrspolitik haben", sagte Steffen.
HH-Ver---kehrt---
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Löblich, das Engagement der Grünen. aber ...
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