Elbphilharmonie - Prestigeobjekt in der Hafencity
Hamburg baut sich mit der Elbphilharmonie ein neues Wahrzeichen - und das Konzerthaus wird immer teurer. Alles über Pläne und Baukosten bei NDR.de. mehr
Die Elbphilharmonie beschwört wieder einmal dunkle Wolken am Himmel der Hamburger Politik herauf.
Im politischen Streit um den Weiterbau der Elbphilharmonie wird ein weiterer Parlamentarischer Untersuchungsausschuss (PUA) immer wahrscheinlicher. Dies wurde nach Informationen von NDR 90,3 am Freitagabend im Haushaltsausschuss der Bürgerschaft deutlich. Ursprünglich hatten die Ausschussmitglieder von Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) wissen wollen, warum der Baukonzern Hochtief für die Elbphilharmonie noch einmal 195 Millionen Euro mehr bekommen soll - doch Scholz fehlte bei der Sitzung.
Die SPD erklärte seine Abwesenheit damit, dass Ausschussbesuche eines Bürgermeisters weder üblich noch gesetzlich vorgesehen seien. Die Opposition zeigte sich schwer empört. Dietrich Wersich, Fraktionsvorsitzender der CDU, bewertete das Verhalten als "respektlos, arrogant, schlicht eine Frechheit".
Auch für Jens Kerstan (Grüne) steht fest, dass Bürgermeister Scholz "etwas zu verbergen" hat. Entsprechend müsse man wohl andere Maßnahmen ergreifen, erklärte Kerstan - und man wisse, in welche Richtung das gehe, deutete Robert Bläsing (FDP) an. Im Klartext bedeutet dies, dass es in Kürze offenbar einen neuen PUA zur Elbphilharmonie geben wird. Es wäre der dritte. Der Abschlussbericht des zweiten PUA, der bis Ende Februar dieses Jahres gedauert hatte, soll im August vorgelegt werden.
W u n d e r b a r
Das ist wieder eine super Mitteilung - Danke NDR. Ein weiterer Untersuchungsausschuss. Der kostet wohl nichts - oder? Bei den Kosten scvhlage ich gleich 1 Milliarde vor - könnte bald hinkommen.- oder?... [mehr]