Elbphilharmonie - Prestigeobjekt in der Hafencity
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Seit Ende 2011 ruhen die Bauarbeiten an der Elbphilharmonie.
Die vom Hamburger Senat geplante Lösung zum Weiterbau der Elbphilharmonie wird auch von unabhängigen Experten durchweg positiv beurteilt. Das besagen die Gutachten, die im Haushaltsausschuss der Bürgerschaft vorgestellt wurden, wie NDR 90,3 am Freitag berichtete.
Am deutlichsten wird Claus-Jürgen Diederichs, einer der bundesweit führenden Fachleute für Baumanagement und Großbauprojekte. Er empfehle der Bürgerschaft dringend, den Verträgen zur Elbphilharmonie bis zum 30. Juni zuzustimmen, heißt es gleich im ersten Satz seines Gutachtens. Diederichs war von der Fraktion der Linken als unabhängiger Experte für die komplexe Materie zum Weiterbau des Konzerthauses bestellt worden.
Aber auch die anderen Fachleute, die von den Mitgliedern des Haushalts- und des Kulturausschusses der Bürgerschaft befragt werden, kommen zu ähnlichen Einschätzungen. Alle halten die vom Senat erreichte Verhandlungslösung zur Elbphilharmonie für die offenbar günstigste für die Stadt Hamburg.
Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat sich entschieden, die Elbphilharmonie mit dem Essener Konzern Hochtief fertigzustellen. Ende März hatte die Stadt mit Hochtief einen neuen Vertrag geschlossen, wonach der Baukonzern künftig sämtliche Risiken übernimmt und das Konzerthaus zum pauschalen Festpreis von 575 Millionen Euro zu Ende baut. Der Vertrag mit Hochtief muss laut Senat jedoch bis Ende Juni im Parlament bestätigt werden, sonst platzt der Deal.
Seit Ende 2011 ruhen die Bauarbeiten an dem umstrittenen Konzerthaus. Insgesamt kostet die Elbphilharmonie den Steuerzahler laut Scholz inzwischen 789 Millionen Euro.
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