Die wichtigsten Etappen der Elbphilharmonie
Die Idee für eine neue Konzerthalle auf dem Kaispeicher A stammt aus dem Oktober 2001, der Grundstein erfolgte im April 2007: eine Chronologie zur Entwicklung des Prestigeobjektes mehr
Nach jahrelangem Streit haben sich die Stadt Hamburg und der Baukonzern Hochtief auf einen Weiterbau der Elbphilharmonie geeinigt. Dabei wurden die Vertragsverhältnisse zwischen der Stadt Hamburg, dem Baukonzern Hochtief und den Architekten von Herzog und de Meuron neu geregelt.
Die Stadt Hamburg hat nach jahrelangem Streit mit dem Baukonzern Hochtief den Weiterbau der Elbphilharmonie vertraglich neu geregelt. Bis 2016 soll das Konzerthaus fertiggestellt werden.
Das neue Vertragswerk soll sicherstellen, dass die Elbphilharmonie nach jahrelangen Bauverzögerungen und immer neuen Kostensteigerungen nun endlich zu einem verlässlichen Termin und Preis zu Ende gebaut wird. Für die Übernahme sämtlicher Risiken und zusätzlicher Bauleistungen zahlt die Stadt nochmals 195 Millionen Euro. Dafür garantiert Hochtief im Gegenzug, das Konzerthaus bis zum 30. Juni 2016 "schlüsselfertig" zu übergeben und die Gesamtabnahme bis Ende Oktober des selben Jahres abzuschließen. Eine letzte Summe von 72 Millionen Euro zahlt die Stadt erst, wenn die Elbphilharmonie fertig ist.
Auf der Baustelle der Elbphilharmonie soll bald wieder gearbeitet werden.
Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) sagte am Freitag, es sei in harter Arbeit gelungen, eine gute Grundlage für die künftige Zusammenarbeit zu schaffen. Klar sei aber auch: "Bei der Komplexität dieses Projektes sollte niemand glauben, dass die Fertigstellung des Konzerthauses ein Spaziergang wird." Sollte Hochtief in Verzug geraten, kann die Stadt zu jedem der im Vertrag vereinbarten Zwischentermine von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Zudem muss das Essener Bauunternehmen Strafzahlungen von 200.000 Euro pro verspätetem Werktag an die Stadt leisten, sollte es die Zwischenziele nicht einhalten. Unabhängige Sachverständige sollen die Qualität der Bauausführung bis zum Ende überwachen.
Der Baukonzern Hochtief bewertet die Vereinbarung mit der Stadt Hamburg positiv. "Der neue Vertrag löst die strukturellen Probleme des Projekts. Wir übernehmen mehr Verantwortung und können uns jetzt auf unsere Arbeit konzentrieren", sagte Hochtief-Sprecher Bernd Pütter am Freitag. Auch die Architekten Herzog und de Meuron sehen die neue Vereinbarung als "beste Lösung", um nun die Elbphilharmonie zügig fertig zu stellen. Der Baufortschritt werde hoffentlich die ursprüngliche Begeisterung der Hamburger für das spektakuläre Bauwerk wieder entfachen.
Nun muss noch die Hamburgische Bürgerschaft der Einigung zustimmen. Das kann dauern. Vermutlich erst im Mai wird Hochtief die Arbeiten auf Hamburgs berühmtester Baustelle wieder aufnehmen. Statt ursprünglich 77 Millionen Euro soll das Konzerthaus nun 575 Millionen Euro (plus Umsatzsteuer) kosten und 2017 eröffnet werden - sieben Jahre später als geplant.
Die Linken in der Bürgerschaft gehen davon aus, dass die Gesamtkosten in Hamburg am Ende viel höher liegen werden. "Wir rechnen derzeit mit 837 Millionen Euro", sagte die Abgeordnete Christiane Schneider. In die gleiche Kerbe schlagen auch die Grünen. "Bisher können wir nicht erkennen, dass diese Neuordnung alle Probleme löst", sagte Fraktionschef Jens Kerstan. "Beim Bau des Konzerthauses drohen weitere Millionenkosten." CDU und FDP kündigten eine Prüfung sämtlicher Unterlagen und Vertragsentwürfe an - eine Möglichkeit, die auch alle Bürger haben: Bürgermeister Olaf Scholz hat den Vertragsentwurf zur Elbphilharmonie im Internet veröffentlichen lassen.
Unglaublich
Ich hab die Kommentare eben gelesen und bin entsetzt! Das ganze Geld, was nebenbei noch so verpulvert wird, davon erfährt man in der Zeitung ja nix. Wofür bekommen diese ganzen Motarbeiter denn soviel... [mehr]
€ 200.000,00 pro Jahr für den Intendaten
Und wenn man dann noch rechnet, das allein der Intendant Lieben-Seuther bis zur Eröffnung über 2 Millionen an Gehalt bekommen hat, dann kann man kein Verständnis mehr entwickeln und eigentlich nur... [mehr]
Warum haben die überhaupt schon einen Vertrieb
Ich Frage mich wofür die überhaupt schon einen Vertriebsleiter brauchen. Das ist doch Steuergeldverschwendung. Wenn ich jetzt weiss, das die Hütte erst 2017 aufmacht, dann kann ich doch die... [mehr]
...und wieder einer
Und schon wieder ist wohl ein leitender Angestellter aus der Verwaltung abgehauen, weil es dort nur Intrigen, Mobbing und Filz gibt. Im Abendblatt wurde nun wieder einmal eine Stelle ausgeschrieben.... [mehr]
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