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Elbphilharmonie: Drei Millionen für Ausschuss

Elbphiharmonie. © Rainer Karácsonyi Fotograf: Rainer Karácsonyi Detailansicht des Bildes Nicht nur die Elbphilharmonie, auch der Untersuchungsausschuss zur Klärung der Kostenfrage wird immer teurer. Die Kosten im Zusammenhang mit der Elbphilharmonie steigen weiter an. Nicht nur der Bau des Prestigeprojekts selbst, auch die politische Aufarbeitung der Probleme durch die Bürgerschaft wird immer teurer, wie NDR 90,3 am Donnerstag berichtete.

Im August dieses Jahres will der Parlamentarische Untersuchungsausschuss (PUA) seinen Abschlussbericht vorlegen. Am Ende dürfte der PUA mehr als drei Millionen Euro gekostet haben. Bislang wurden von den Abgeordneten der Bürgerschaft 37 Zeugen befragt, zuletzt Ex-Bürgermeister Ole von Beust. Geklärt werden soll: Wer trägt die Verantwortung für das Planungs- und Kostendesaster beim Bau des Konzerthauses? Und warum wird die Elbphilharmonie immer teurer und ist immer noch nicht fertig?

Mangelhafte Pläne und komplizierte Verträge

In den bisherigen 43 Sitzungen des Ausschusses wurde bisher zumindest so viel deutlich: Mangelhafte Planungstiefe bei Ausschreibung und Baustart machten den Weg frei für immer neue Nachforderungen. Auch das komplizierte Vertragsgeflecht zwischen der Stadt Hamburg, dem Baukonzern Hochtief und den Planern der Architekten Herzog & de Meuron musste fast zwangsläufig zu Mehrkosten und Terminproblemen führen.

Doch damit soll es in Kürze ein Ende haben. In der kommenden Woche will Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) die endgültige Einigung mit dem Baukonzern Hochtief offiziell verkünden.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | 90,3 Aktuell | 21.02.2013 | 07:00 Uhr

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Ex-Bürgermeister Ole von Beust sitzt in Hamburg im Rathaus im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Elbphilharmonie. © dpa Fotograf: Angelika Warmuth
 
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