Verkehrsmeldungen aus Hamburg
Staus, Baustellen, Gefahrenhinweise - die aktuelle Verkehrslage mehr
Der Hamburger Schriftsteller Ralf Giordano hat den Roman "Die Bertinis" geschrieben, nach dem der Preis benannt wurde.
Im Hamburger Ernst-Deutsch-Theater ist am Freitag zum 14. Mal der Bertini-Preis für Zivilcourage verliehen worden. Schulsenator Ties Rabe (SPD) und der Schriftsteller Ralph Giordano ehrten 118 Jugendliche, die sich in sieben Projekten in der Schule oder ihrer Freizeit der Erinnerungsarbeit gewidmet haben. Der Bertini-Preis wird traditionell am Holocaust-Gedenktag verliehen. Jedes der sieben Siegerprojekte erhält 1.500 Euro Preisgeld.
Wie wichtig die Erinnerungsarbeit ist, betonte Richard Haufe-Ahmels, der dieses Jahr für seinen Film "Einfach Esther, eine Eppendorfer Lebensgeschichte" ausgezeichnet wurde. "Wir nähern uns immer mehr dem Punkt, an dem es keine Zeitzeugen mehr geben wird und ich gehöre zur letzten Generation, die noch mit Zeitzeugen sprechen kann."
Der Name des Preises geht zurück auf den Roman "Die Bertinis", in dem der Hamburger Schriftsteller Giordano das Schicksal seiner Familie und das Verhalten ihrer Hamburger Mitbürgerinnen und Mitbürger während der Verfolgung in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur schildert.
Die diesjährigen Preisträger im Überblick: