Verkehrsmeldungen aus Hamburg
Staus, Baustellen, Gefahrenhinweise - die aktuelle Verkehrslage mehr
Das Kreuzfahrtterminal in Hamburg-Altona wurde vor rund vier Monaten eröffnet.
Das Kreuzfahrtterminal in Altona ist auch vier Monate nach seiner Eröffnung noch nicht voll benutzbar. Wie NDR 90,3 am Donnerstag berichtete, ist die Dachterrasse bislang nur in Ausnahmefällen zugänglich. Hintergrund ist ein Streit über Haftungsfragen.
Am 1. April dieses Jahres machte das erste Kreuzfahrtschiff am neuen Cruise Terminal Altona am Rande des Fischereihafens fest. Eine offizielle Eröffnung der Dachterrasse des Terminals ist aber bislang nicht in Sicht. Eine Auflage der Stadt Hamburg und des Bezirks Altona war eine stets zugängliche Dachterrasse bei dem 30 Millionen Euro teuren Bau. Und daran mangelt es.
Eigentümerin des Terminals ist die stadteigene Fischereihafen-Entwicklungs-Gesellschaft. Und die will keine Verantwortung für Unfälle übernehmen, zum Beispiel wenn ein Besucher ausrutscht und sich verletzt. Geschäftsführerin Petra Neykov erklärte im Gespräch mit NDR 90,3, die juristischen Schwierigkeiten habe man erst kurz vor der Eröffnung im März erkannt.
Was die Entscheidung aber noch komplizierter macht: Laut Senat kann die Terrasse erst freigegeben werden, wenn ein Vertrag mit dem Bezirksamt Altona über den Elbwanderweg vorliegt. Dieser führt unmittelbar an der Kaikante und damit auch an der Terrasse vorbei. So steht es in der Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Robert Heinemann. Immerhin: Wenn ein Kreuzfahrtschiff am Terminal festmacht, ist die Plattform auch jetzt schon gelegentlich geöffnet. Die Haftungsfrage ist allerdings unklar.