Ähnlich wie Auto-Designer lassen auch die Airbus-Ingenieure ihren Visionen freien Lauf. Manche Ideen sind wahre Zukunftsmusik.
Die Entwürfe haben starke Ähnlichkeit mit Raumgleitern aus Science-Fiction-Filmen.
Das Fliegen im Jahr 2050 soll mit 360-Grad-Panorama in der Glaskuppel-Kabine ein richtiger Genuss werden. Ganz so leer wie auf dieser Simulation dürfte es dann aber eher nicht werden.
Fluggäste, die sich auf Langstreckenflügen langweilen, könnten auf einem virtuellen Golfplatz nach Ablenkung suchen. Beim Einlochen darf natürlich kein Luftloch stören...
Ob diese Konzept-Studie der Airbus-Ingenieure wirklich Realität wird, steht heute noch in den Sternen.
Doch es geht auch konkret: Der A320neo ist der vielleicht wichtigste Baustein der nahen Airbus-Zukunft. Bereits 2015 soll die erste Maschine, die trotz gesteigerter Reichweite rund 15 % weniger Sprit verbrauchen soll, auf den Markt kommen.
Der A320neo ist eine Weiterentwicklung aus der A320-Familie, die hauptsächlich im Werk Hamburg-Finkenwerder produziert wird. Und bei den Käufern scheint die Maschine anzukommen - Airbus konnte zuletzt einen Großauftrag nach dem anderen vermelden. Gute Nachrichten also für den Standort Hamburg!
In den Startlöchern steckt ebenfalls der neue Hightech-Jet A350. Nachdem der Flieger mit der Kohlefaser-Außenhaut im Juni 2013 erstmals abhob, sollen die ersten Serienmodelle Ende 2014 ausgeliefert werden. Die Langversion - mit Platz für bis zu 350 Passagiere und ausgerüstet mit dem leistungsstärksten Antrieb der Airbus-Geschichte - verspätet sich dagegen.
Reine Zukunftsmusik ist hingegen noch ein Nachfolger für die legendäre Concorde aus dem Hause Airbus. Vor 2040 dürften die Überschalljets nicht abheben.
Der visionäre Flieger ist für die Langstrecke konzipiert, soll mit vierfacher Schallgeschwindigkeit in bis zu 32 Kilometer Höhe dahingleiten und könnte von Paris nach Tokio in weniger als 2,5 Stunden fliegen.