Rechtsextremismus: Diese Websites klären auf
Etliche Websites decken Propaganda auf und geben Tipps, was man im Alltag gegen Neonazis tun kann. mehr
Vielleicht ist der Kleingarten einer der letzten Orte, an dem sich Menschen einer als typisch deutsch geltenden Tugend hingeben: der Ordnung. Doch was passiert, wenn die "Deutschen" in diesem Mikrokosmos nicht mehr allein sind?
Dass häufiger auch Migranten einen Schrebergarten pachten beziehungsweise pachten können, dürfte eine Entwicklung der vergangenen zwanzig Jahre sein. Ich mache mich auf zu einem Kleingartenverein im Nordosten Hamburgs. Im Hinterkopf: die immer wieder aufkeimende Diskussion über "Migrantenquoten" für Schrebergärten.
Die meisten Kleingärtner, die Stefan Mühlenhoff bei seiner Visite in Steilshoop trifft, sind tolerant. Doch manchen Pächtern sind die "Ausländer" nicht ordentlich genug.
Meine Fragen zielen allgemein auf die Zufriedenheit der Leute mit der Situation im Kleingarten. Nicht vornehmlich auf Migranten.
Die überwiegende Mehrheit der Kleingärtner, die ich treffe, ist tolerant und berichtet von einem angenehmen Miteinander. Das sind sowohl "Deutsche" als auch Migranten. Auf zwei Ehepaare allerdings traf das ganz und gar nicht zu. Sie sind beide im Film.
Fahren Sie mit dem Mauszeiger über die Karte und klicken Sie auf die Überschrift des angezeigten Textes. Jeden Tag kommt ein neuer Beitrag hinzu. Über das Vergrößerungssymbol (+) am linken Rand der Karte können Sie einen detaillierten Kartenausschnitt wählen.