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Radio Bremen
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Hand greift nach PC-Maus © picture-alliance/ dpa Fotograf: Kitty Kleist-Heinrich
 

Rechtsextremismus: Diese Websites klären auf

Etliche Websites decken Propaganda auf und geben Tipps, was man im Alltag gegen Neonazis tun kann. mehr

 

Straßenmob und rechte Gewalt

Rechtsradikale haben in Norddeutschland viele Gewalttaten begangen. Seit 1990 kamen dabei nach Angaben von Bürgerinitiativen etwa 40 Menschen ums Leben. Aber auch in den Jahren davor gab es tödliche Verbrechen: 1980 etwa warfen Neonazis Brandsätze in ein Vietnamesen-Wohnheim in Hamburg - zwei Menschen starben. In schlimmer Erinnerung ist die tagelange Belagerung der zentralen Asylbewerber-Aufnahmestelle im August 1992 in Rostock-Lichtenhagen. Drei Monate später warfen Neonazis in Mölln Brandsätze in von Türken bewohnte Häuser. Zwei Kinder und eine Frau starben. Auch zwei NSU-Morde geschahen in Norddeutschland: 2001 in Hamburg und 2004 in Rostock.

Hamburgs Innensenator Michael Neumann und der Leiter des Hamburger Landesamts für Verfassungsschutz, Manfred Murck (r.), stellen den Hamburger Verfassungsschutzbericht 2012 vor. © dpa Fotograf: Christian Charisius
 
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Hamburg: Mehr Gewalt von Extremisten

Die Zahl der Gewalttaten von Links- und Rechtsextremen ist im vergangenen Jahr in Hamburg laut Verfassungsschutzbericht deutlich gestiegen. Grund hierfür waren vor allem die Krawalle am 2. Juni. mehr

Sitzung im Schweriner Landtag im April 2011. © ddp/mecom Fotograf: Danny Gohlke
 

Keine Neuzählung rechtsextremer Gewalttaten

Vier oder neun Todesfälle durch rechtsextreme Gewalt in Mecklenburg-Vorpommern? Offizielle Zahlen und Medienberichte gehen da auseinander. Eine Überprüfung soll es aber nicht geben. mehr

Ein Mitglied der Türkischen Gemeinde legt am 02.11.2012 in der Schützenstrasse in Hamburg vor dem Bild des NSU Mordopfers Süleyman Tasköprü eine Rose nieder. © dpa-bildfunk Fotograf: Axel Heimken
 

Blutspur durch Deutschland: Die NSU-Morde

NDR Fernsehen: 45 Min

Mit ihren Morden zog die NSU-Terrorzelle eine Blutspur durch Deutschland. Anstatt dem Trio auf die Spur zu kommen, gerieten die Opfer-Familien ins Visier der Ermittler. mehr

Gesprayter Schriftzug auf der Wand von dem Rathaus Ratzeburg © NDR Fotograf: Eva Diederich
 

Bewährungsstrafe für öffentliche Mordaufrufe

Im Prozess um öffentliche Mordaufrufe und rechtsgerichtete Schmierereien ist ein 22-Jähriger vom Ratzeburger Amtsgericht zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. mehr

Jürgen Suhr, Fraktionschef der Bündnisgrünen Mecklenburg-Vorpommern.
 

Zweifel an NSU-Untersuchungsausschuss

Die Grünen gehen auf Distanz zum Vorschlag der Linken, einen NSU-Untersuchungsausschuss im Schweriner Landtag einzusetzen. Sie rechneten nicht mit neuen Erkenntnissen. mehr

Mann mit Glatze hält einen Basballschläger © picture alliance Fotograf: Rudolf
 
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Rechte Gewalt: Geschönte Opferzahlen

63 Todesopfer zählen die Behörden offiziell seit 1990. Journalisten und Opferverbände recherchierten fast dreimal so viele. Fatal für die Wahrnehmung der Gefahr von rechts. mehr

Fahndungsfotos der Terrorverdächtigen (v.l.) Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos.  Fotograf: Frank Doebert/ Ostthüringer Zeitung
 

Vorerst keine NSU-Untersuchung in MV

Die Grünen im Schweriner Landtag wollen keinen Untersuchungsausschuss zum NSU-Skandal. Sie wollen zunächst die Parlamentarische Kontrollkomission einschalten. mehr

Die Witwe Gülistan Ayaz legt in Hamburg bei der Umbenennung des Vorplatzes am S-Bahnhof Landwehr in Ramazan-Avci-Platz eine rote Rose auf den Gedenkstein. © dpa Fotograf: Angelika Warmuth
 

Gedenken an Neonazi-Bluttat vor 27 Jahren

Ramazan Avci ist im Dezember 1985 in Hamburg von rechten Skinheads erschlagen worden. Seine Witwe weihte jetzt vor dem S-Bahnhof Landwehr den "Ramazan-Avci-Platz" ein. mehr

Comicfigur Paulchen Panther deutet auf eine Deutschkandkarte - Sreenshot aus einem Bekennervideo des rechtsextremistischen NSU. © dpa / Der Spiegel Fotograf: Der Spiegel
 

Plante NSU Anschläge in Schleswig-Holstein?

Die Terrorzelle NSU hat offenbar Orte für mögliche Anschlagsziele in Schleswig-Holstein ausgespäht. Das geht aus der Anklageschrift der Bundesanwaltschaft hervor, die dem NDR vorliegt. mehr

Feuerwehrmänner stehen 1992 in Mölln vor einem der Brandhäuser. © AP/dapd Fotograf: Christian Eggers
 

Mölln 1992: Neonazis ermorden drei Menschen

Beim Brandanschlag in Mölln am 23. November 1992 sterben drei Türkinnen. Es ist der erste rassistische Anschlag im vereinigten Deutschland mit Todesopfern. mehr

Neonazis stehen nebeneinander. © dapd Fotograf: Nigel Treblin
 

Rechtsextreme Gewalt in Niedersachsen nimmt zu

In Niedersachsen ist die Anzahl der registrierten Gewaltdelikte von Rechtsradikalen im Jahr 2012 angestiegen. Bis Ende November wurden 91 Fälle aktenkundig, 2011 waren es 76. mehr

Kay Bolick © NDR Fotograf: Mareike Fuchs
 
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LOBBI hilft Opfern rechter Gewalt

Der Verein LOBBI kümmert sich in Mecklenburg-Vorpommern um Menschen, die rechten Gewalttaten zum Opfer gefallen sind. Rund 100 Angriffe pro Jahr verzeichnet die Beratungsstelle. mehr

Polizisten sichern eine Demonstration von Rechtsextremen. © Imago Fotograf: Bild13
 

Druck auf Rechtsextreme nimmt zu

Seit Bekanntwerden der NSU-Terrortaten regt sich überall Bürgerprotest, der Ermittlungsdruck der Sicherheitsbehörden ist stärker geworden. Wie reagiert die braune Szene im Norden? mehr

22.08.1980: Brandanschlag auf ein Wohnheim für vietnamesische Flüchtlinge in Hamburg. Der Hausmeister steht in einer ausgebrannten Wohnung. © picture alliance Fotograf: Lothar Heidtmann
 
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"Deutsche Aktion": Neonazi-Terror 1980

Bereits in den 1980er-Jahren ermordeten Neonazis Migranten. Bei einem Anschlag in Hamburg starben damals zwei junge Vietnamesen. Chef der Attentäter war Manfred Roeder. mehr

Kahlgeschorene Männerköpfe von Teilnehmern einer NPD-Veranstaltung. © dpa Fotograf: Peter Müller
 

Extremisten im Nordosten werden gewalttätiger

Die Gewalt von Links- und Rechtsextremisten im Nordosten hat 2011 um mehr als ein Drittel zugenommen. Das zeigt der aktuelle Verfassungsschutzbericht für Mecklenburg-Vorpommern. mehr

Menschen vor einem brennenden Auto bei den Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen im August 1992 © Reuters/Corbis Fotograf: Lutz Schmidt
 

Lichtenhagen: Wo sich der Fremdenhass entlud

Rechte werfen Brandsätze, Anwohner applaudieren: Tagelang dauern im August 1992 die Übergriffe auf Ausländer in Rostock-Lichtenhagen an. Politik und Polizei sind überfordert. mehr

Ein Gedenkstein aus Pappmaché zur Erinnerung an Peter Deutschmann in Eschede. © NDR Fotograf: Angela Hübsch
 

Von Neonazis umgebracht: Gedenken in Eschede

Vor 13 Jahren prügelten Neonazis in Eschede im Landkreis Celle einen 44-jährigen Obdachlosen zu Tode. Seitdem findet in jedem Jahr eine Gedenkfeier statt. mehr

Vier gellbe Hakenkreuze an einer Schule in Hannover © dpa Fotograf: Jochen Lübke
 

Mehr rechtsextreme Straftaten in Niedersachsen

Im ersten Halbjahr 2012 sind mehr rechtsextreme Straftaten verübt worden als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl fremdenfeindlicher Delikte ging dagegen zurück. mehr

"Autonome Nationalisten" bei dem Neonazi-Aufmarsch in Hamburg.
 

Machtlos gegen rechte Gewalt?

In mehreren Orten Norddeutschlands hat es in den vergangenen Monaten immer wieder rechtsradikale Zwischenfälle gegeben. Bislang zeigen sich Politik und Behörden hilflos. mehr

Der stellvertretende Hamburger NPD-Chef und bekannte Rechtsextremist Thomas Wulff (r.) spricht vor Prozessbeginn im Amtsgericht in Hamburg mit seinen Anwälten. © dpa Fotograf: Christian Charisius
 

Körperverletzung: Geldstrafe für NPD-Politiker

Der stellvertretende Hamburger NPD-Chef Wulff ist wegen Körperverletzung verurteilt worden. Beim Streit um ein Wahlplakat hatte er den Besitzer eines Tattoo-Studios attackiert. mehr

Flatterband mit dem Schriftzug "Polizeiabsperrung". © dpa Fotograf: Revierfoto
 

Peine: Angriff auf türkische Geschäfte

Vier Läden von türkischen Geschäftsleuten sind in der Nacht zum Montag von Unbekannten attackiert worden. Die Polizei geht von einem rechtsextremen Hintergrund aus. mehr

Der Norden schaut hin
Multimedia-Chronik
Nach dem Mord an einem türkischen Gemüsehändler in Hamburg-Bahrenfeld wird ein Sarg aus dem Geschäft getragen. © dapd Fotograf: Marcus Brandt
 

Neonazi-Morde erschüttern den Norden

Auch in Norddeutschland begingen Neonazis viele Gräueltaten. Ein Blick zurück. mehr

Hintergrund
Sichergestellte Waffen und ein Schild der kriminellen Neonazi-Gruppe "Combat 18" liegen im schleswig-holsteinischen Landeskriminalamt in Kiel. © dpa - Fotoreport Fotograf: Horst Pfeiffer
 

ABC des Rechtsextremismus

Was ist Combat 18? Warum werden Neonazis eigentlich "Rechte" genannt? Das ABC der rechten Szene und ihrer Gegner. mehr