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Die Anwälte von Sänger Daniel G. (M.) haben Revision gegen das Urteil des Landgerichts Osnabrück eingelegt.
Der emsländische Rechtsrocksänger Daniel G. hat Revision gegen ein Urteil des Osnabrücker Landgerichts eingelegt. Nach Informationen des NDR muss nun das Oberlandesgericht Oldenburg feststellen, ob es Verfahrensfehler gegeben hat. Das Landgericht hatte den Texter des "Döner-Killer"-Songs Anfang Juni in einem Berufungsverfahren wegen Volksverhetzung schuldig gesprochen. Der 43-jährige Meppener soll dem Urteil zufolge 1.000 Euro Strafe zahlen.
Das Urteil des Osnabrücker Landgerichtes war bereits der zweite Prozess wegen der Liedtexte der rechtsradikalen Band Gigi & Die braunen Stadtmusikanten. Zuvor hatte in erster Instanz das Amtsgericht Meppen sogar eine siebenmonatige Bewährungsstrafe gegen Daniel G. verhängt.
Die Osnabrücker Richter sahen es jetzt als erwiesen an, dass Daniel G. mit einem Lied volksverhetzende Inhalte verbreitet hat - den Vorwurf der Billigung von Straftaten sahen sie allerdings nicht bestätigt. In den Songs der Band um G. geht es zum Beispiel um die NSU-Morde, die Abschiebung von Türken und die Leugnung des Holocaust.
fechtet/ficht
Ohne mich jetzt genauer mit der neuen Rechtschreibung befasst zu haben: Sollte es nicht "ficht" heißen? Na ja, wer einen Fehler findet, der darf ihn behalten, nicht wahr?! [mehr]