Rechtsextremismus: Diese Websites klären auf
Etliche Websites decken Propaganda auf und geben Tipps, was man im Alltag gegen Neonazis tun kann. mehr
Tausende Menschen haben sich am Sonnabend in Wolfsburg gegen einen Neonazi-Aufmarsch gewehrt. Sie veranstalten parallel zu dem Aufmarsch von etwa 570 Rechtsextremen - darunter viele Frauen - das "Fest der Demokratie". Laut Polizei, die mit einem Großaufgebot vor Ort war, verliefen die Demonstrationen bis auf wenige Zwischenfälle friedlich. Das Gebiet rund um den Hauptbahnhof war abgeriegelt worden. Zahlreiche Straßen wurden gesperrt, Buslinien umgeleitet. Die Angaben über die genaue Anzahl der Teilnehmer schwanken deutlich: Die Polizei spricht von rund 2.500 Demonstranten gegen rechts - die Stadt Wolfsburg und die Gewerkschaft IG Metall dagegen von mehr als 8.000.
3.000 Beamte von Polizei, Bundespolizei und Staatsschutz waren im Einsatz. Die Rechtsextremen durften vom Bahnhof aus nur durch ein Gewerbegebiet nahe der Innenstadt marschieren. Nach Angaben eines Polizeisprechers zogen rund 500 Gegendemonstranten aus dem gewaltbereiten Spektrum durch die Wolfsburger Innenstadt. Als die linken Demonstranten und die Polizei aufeinandertrafen, wurden fünf Beamte durch Steinwürfe verletzt, einer von ihnen musste ins Krankenhaus gebracht werden. Weitere Demonstranten hätten Böller mitgeführt, so die Polizei. Sieben Personen seien in Gewahrsam genommen worden.
Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs (SPD) sagte bei der Kundgebung, Wolfsburg sei eine Stadt, die erst durch Zuwanderung gewachsen sei. "Hier leben über 130 Nationen friedlich und respektvoll zusammen - und darauf sind wir stolz." Die Superintendentin des evangelischen Kirchenkreises Wolfsburg-Wittingen, Hanna Löhmannsröben, sagte, jeder Mensch habe den gleichen Wert: "Unser Kreuz hat keine Haken."
Ein breites Bündnis aus Vereinen, Gewerkschaften und Kirchen hatte zu friedlichen Protesten gegen den rechten Aufmarsch aufgerufen. Auf einer Bühne am Hauptbahnhof feierte der sogenannte "Schulterschluss für Wolfsburg" ein "Fest für die Demokratie". Auch Volkswagen zeigte Flagge: Am VW-Hochhaus und am Kraftwerk auf der anderen Seite des Mittellandkanals hängen riesige Banner mit der Aufschrift: "Respekt - kein Platz für Rassismus".
Jedes Jahr marschieren Neonazis in einer anderen Stadt auf, um ihre rassistischen und fremdenfeindlichen Ansichten öffentlichkeitswirksam zu verbreiten. Sie nennen es den "Tag der Deutschen Zukunft". Nach den Vorjahren in Braunschweig und Hamburg hat es diesmal Wolfsburg getroffen.
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