Etliche Websites decken Propaganda auf und geben Tipps, was man im Alltag gegen Neonazis tun kann. mehr
Gegner und Protest
Immer, wenn sich Rechtsextremisten versammeln, formiert sich Widerstand. Viele Bürgerinnen und Bürger protestieren gegen Nazis und nehmen friedlich und kreativ an Gegendemonstrationen teil. Auch radikale Linke reagieren - oft aber mit Gewalt.
In Hamburg-Bergedorf haben etwa 170 Menschen gegen rechts demonstriert. Laut Veranstalter hatten Neonazis in den vergangenen Wochen mehrfach ein linkes Jugendzentrum angegriffen. mehr
In Stormarn sind am Sonnabend mehr als 500 Menschen gegen Rechtsextremismus auf die Straße gegangen. Sie zogen vor ein Glinder Geschäft, das Kleidung einer bei Neonazis beliebten Marke verkauft. mehr
Tausende Menschen haben in Wolfsburg gegen einen Neonazi-Aufmarsch demonstriert. Als etwa 570 Neonazis durch die Stadt zogen, feierten sie das "Fest der Demokratie". mehr
Nach dem Diebstahl von Stolpersteinen in Greifswald sind 13 neue Gedenksteine ins Pflaster in der Innenstadt eingelassen worden. Das Geld wurde von Bürgern und Parteien gestiftet. mehr
Nach dem Tod eines 25-Jährigen in Weyhe vor einigen Wochen haben sich dort am Sonnabend erneut Neonazis getroffen. Mehr als 600 Gegendemonstranten protestierten. mehr
Eintracht Braunschweig hat ein Stadionverbot gegen NPD-Chef Apfel verhängt. Aus Sicht von Hannover 96, dem VfL Osnabrück und dem VfL Wolfsburg war das die richtige Entscheidung. mehr
Rechtsradikale verbreiten ihr Gedankengut oft in hierarchischen Strukturen. Die Wehren in Niedersachsen wollen mit dem Projekt "Löschangriff gegen Rechts" dafür sensibilisieren. mehr
Unklar ist, wann die mutmaßlich rechtsgesinnte Erzieherin an eine Lüneburger Kita zurückkehrt. Fest steht, dass sie kommt. Eltern haben der Stadt Kündigungsandrohungen überreicht. mehr
Als Junge besuchte er eine Adolf-Hitler-Schule, als Schauspieler wurde er Anti-Nazi: Vor seinem 85. Geburtstag hat Hardy Krüger mit anderen Prominenten eine Initiative gegen rechts gestartet. mehr
Deutlich mehr Menschen als von der Polizei erwartet sind von der Hamburger Innenstadt nach St. Pauli gezogen. Sie machten auf die prekäre Situation der Asylbewerber aufmerksam. mehr
Seit Jahrzehnten kommt der rechtsextreme "Bund für Gotterkenntnis" zu Ostern nach Dorfmark. Und auch in diesem Jahr sind die Bürger dagegen auf die Straße gegangen. mehr
Nach einer tödlichen Prügelattacke in Weyhe haben Innenminister Pistorius und Verfassungsschutz-Präsidentin Brandenburger die Gemeinde besucht. Sie sicherten Unterstützung zu. mehr
Eine Bürgerinitiative in Glinde (Kreis Stormarn) protestiert gegen ein Geschäft, in dem die rechte Szene verkehrt. Jetzt hat sie den Platz vor dem Laden in den "Geschwister-Scholl-Platz" umbenannt. mehr
Sechs niedersächsische Projekte sind am Montag für den besonderen Einsatz für Toleranz und Demokratie ausgezeichnet worden. Die Projekte sind kreativ und höchst unterschiedlich. mehr
In Hamburg-Horn haben etwa 600 Menschen für mehr Toleranz demonstriert. Der Anlass war der Umbau einer Kirche in eine Moschee, gegen den rechte Gruppen mobil gemacht hatten. mehr
Mit einem Friedensfest haben sich Vereine und Gewerkschaften in Güstrow zum Asylbewerberheim in der Stadt bekannt. Die Aktionen richteten sich auch gegen einen Aufmarsch der NPD. mehr
Weltoffen und aufgeschlossen will Bad Pyrmont sein. Rechte Gruppen will die Stadt nicht tolerien. Eine solche hatte sich jüngst zu einer Veranstaltung in der Kurstadt eingemietet. mehr
Erfolgreicher Aufruf des Bündnisses von Parteien und gesellschaftlichen Organisationen: Rund 350 Menschen haben am Sonnabend in Wedel gegen rechte Gewalt demonstriert. mehr
Sie demonstrieren, halten Mahnwachen und rocken gegen rechts: Wir stellen Menschen in Norddeutschland vor, die sich gegen
Neonazis und Rassismus zur Wehr setzen. mehr
Mehr als 1.100 Menschen stellten sich im November 2012 in Wolgast einem Nazi-Aufmarsch entgegen. Seit Wochen kämpft die Stadt gegen den Ruf, ausländerfeindlich zu sein. mehr
Der Kampf gegen rechts ist mühsam, kann aber erfolgreich sein. Eine Bürger-Initiative in Lübtheen hat für ihr Engagement den "Paul-Spiegel-Preis" erhalten. Ein Ortsbesuch. mehr
Das Innenministerium in Mecklenburg-Vorpommern hat Passagen im Verfassungsschutzbericht 2011 geschwärzt. Drei Vereine haben erfolgreich gegen ihre Nennung geklagt. mehr
Nach dem schwachen Abschneiden der NPD in Niedersachsen hat sich die Bundesjustizministerin gegen ein neues Verbotsverfahren ausgesprochen. Innenminister Caffier hält das für "völlig verfehlt". mehr
Die rechtsextreme NPD ist auf Wahlkampftour durch Niedersachsen. Weit größeren Zulauf als ihre Kundgebungen haben allerdings die Demonstrationen von Neonazi-Gegnern. mehr
Rund 70 Menschen haben am Sonnabend in Eschede - wie jedes halbe Jahr - gegen eine geplante Neonazi-Feier demonstriert. Die rechte "Sonnenwendfeier" fiel allerdings aus. mehr
Wenn die NPD verboten wird, könnte es Nachfolge-Organisationen geben. Ist die noch junge Partei Die Rechte schon jetzt eine Alternative für Rechtsextreme? mehr
"Wichtig ist, dass wir uns einsetzen." Ministerpräsident Albig und gut 500 Gäste aus ganz Deutschland haben in Mölln an die Opfer der rassistischen Brandanschläge von 1992 erinnert. mehr
Die Journalisten Peter Marx und Steffen Oldoerp sind für ihren Beitrag "Der nette Nazi von nebenan" von der Landeszentrale für politische Bildung ausgezeichnet worden. mehr
Der Verein LOBBI kümmert sich in Mecklenburg-Vorpommern um Menschen, die rechten Gewalttaten zum Opfer gefallen sind. Rund 100 Angriffe pro Jahr verzeichnet die Beratungsstelle. mehr
In vier Städten Mecklenburg-Vorpommerns ist der Opfer der NSU-Mordserie gedacht worden. In Rostock, Stralsund, Greifswald und Neubrandenburg nahmen mehrere Hundert Menschen an Kundgebungen teil. mehr
Sie waren die Opfer der Terrortaten des rechtsextremen NSU und sie haben bis heute Angst: Migranten in Deutschland fühlen sich von den Behörden mit ihren Sorgen allein gelassen. mehr
In einer Veranstaltungsreihe in der Grafschaft Bentheim erzählen Aussteiger aus der rechten Szene von ihrem Weg. Die Reihe wendet sich insbesondere an junge Menschen.mehr
Der 80-jährige Gerd Graw und der 24-jährige Serdar Tastan organisieren Ausstellungen gegen rechts. Ihr Ziel: Aufklärung über die Gefahren von Nationalsozialismus und Neonazismus. mehr
Der städtische Kindergarten in Lüneburg blieb am Mittwoch geschlossen. Die Eltern protestierten mit einem stillen Warnstreik gegen eine Erzieherin mit mutmaßlich rechten Tendenzen. mehr
Am Tag der Deutschen Einheit haben Bürger aus Neu Wulmstorf mit Spachtel und Putzmittel eine "Aktion für die Demokratie" gestartet - und Aufkleber mit rechten Parolen entfernt. mehr
Was passiert, wenn ein Freund zum Neonazi wird? Im August hat "Klappe gegen Rechts" die Gewinnerfilme der ersten Staffel präsentiert - darunter auch "Rückrad" von Julia, Maria und Valerie. mehr
Reinhard Koch engagiert sich im Zentrum Demokratische Bildung in Wolfsburg gegen Rechts. Dabei versucht er, Jugendlichen ein demokratisches Grundverständnis zu vermitteln. mehr
Bundespräsident Gauck hat anlässlich des 20. Jahrestags der Übergriffe von Rostock-Lichtenhagen zur Wachsamkeit gegenüber Fremdenhass aufgerufen. Demokratie müsse wehrhaft bleiben. mehr
In Vorpommern hat erstmals ein großes Bündnis den Protest gegen Rechtsextremismus vereint und etwa 2.000 Menschen auf die Straße gebracht. Anlass war eine NPD-Veranstaltung. mehr
Deutlich weniger als angekündigt: Nur 471 Neonazis sind mit ihrem "Trauermarsch" durch Bad Nenndorf gezogen. Bunte Kurstädter hatten wirkungsvolle Mittel gegen den braunen Spuk. mehr
Zum sechsten Mal hat das Künstlerpaar Horst und Birgit Lohmeyer "Jamel rockt den Förster" veranstaltet. Mit dem Festival soll ein Zeichen gegen Rechtsextreme im Dorf gesetzt werden. mehr
Ein Reporter hat sich bei Olympia sprachlich vergaloppiert ("Seit 2008 wird zurückgeritten") und für Aufregung gesorgt. Auch in der Alltagssprache lauern Begriffe mit Nazi-Vergangenheit. mehr
Farbenfroh und einfallsreich ist der Protest gegen Rechtsextremismus in Norddeutschland. Bei Kundgebungen an vielen Orten zeigen die Menschen seit Jahren, was sie von Neonazis halten.
Schon Anfang der 1990er-Jahre startete in Bremen ein Streetwork-Projekt mit rechten Cliquen. Der Verein "Vaja" setzt auf aufsuchende Jugendarbeit, um Kontakt zu Jugendlichen aufzubauen. mehr
Tausende Hamburger haben Anfang Juni ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt. Sie demonstrierten gegen einen Aufmarsch von Neonazis im Stadtteil Wandsbek. mehr
In Regionen, wo es sonst wenig gibt, bieten Neonazis vielen Jugendlichen einen Raum zur Entfaltung. Viele driften über rechte Musik nach rechts. Doch es gibt auch Auswege. mehr
Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Dass Neonazis häufig Probleme mit Satire und Ironie haben, belegen ihre nicht selten ungehaltenen Reaktionen. Über Rechte zu lachen, ist heutzutage salonfähig. mehr