Rechtsextremismus: Diese Websites klären auf
Etliche Websites decken Propaganda auf und geben Tipps, was man im Alltag gegen Neonazis tun kann. mehr
Als im November 2011 bekannt wird, dass eine Zwickauer Neonazi-Zelle mit dem Namen "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) deutschlandweit zehn Morde begangen haben soll, gerät auch Hamburg in den Blickpunkt: Der am 27. Juni 2001 ausgeführte Mord an einem türkischen Gemüsehändler in Hamburg-Bahrenfeld soll auf das Konto der Gruppe gehen. Hinweise darauf, dass auch Hamburger Rechtsextremisten in Verbindung zur NSU standen, haben Verfassungsschützer nicht. Dennoch beobachten sie die rechtsextreme Szene in der Hansestadt genau. Die Behörde zählte 2011 rund 450 Rechtsextremisten, von denen 180 als gewaltorientiert eingestuft werden. Im Juni 2012 stellten sich Tausende Hamburger einem Aufmarsch von Neonazis entgegen.