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Hand greift nach PC-Maus © picture-alliance/ dpa Fotograf: Kitty Kleist-Heinrich
 

Rechtsextremismus: Diese Websites klären auf

Etliche Websites decken Propaganda auf und geben Tipps, was man im Alltag gegen Neonazis tun kann. mehr

 

Die Rechten in Hamburg

Als im November 2011 bekannt wird, dass eine Zwickauer Neonazi-Zelle mit dem Namen "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) deutschlandweit zehn Morde begangen haben soll, gerät auch Hamburg in den Blickpunkt: Der am 27. Juni 2001 ausgeführte Mord an einem türkischen Gemüsehändler in Hamburg-Bahrenfeld soll auf das Konto der Gruppe gehen. Hinweise darauf, dass auch Hamburger Rechtsextremisten in Verbindung zur NSU standen, haben Verfassungsschützer nicht. Dennoch beobachten sie die rechtsextreme Szene in der Hansestadt genau. Die Behörde zählte 2011 rund 450 Rechtsextremisten, von denen 180 als gewaltorientiert eingestuft werden. Im Juni 2012 stellten sich Tausende Hamburger einem Aufmarsch von Neonazis entgegen.

Hamburgs Innensenator Michael Neumann und der Leiter des Hamburger Landesamts für Verfassungsschutz, Manfred Murck (r.), stellen den Hamburger Verfassungsschutzbericht 2012 vor. © dpa Fotograf: Christian Charisius
 
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Mehr Gewalt von Links- und Rechtsextremisten

06.06.2013 | 21:11 Uhr

Die Zahl der Gewalttaten von Links- und Rechtsextremen ist im vergangenen Jahr in Hamburg laut Verfassungsschutzbericht deutlich gestiegen. Grund hierfür waren vor allem die Krawalle am 2. Juni. mehr

Der Polizei-Container vor der jüdischen Joseph-Carlebach-Schule im Hamburger Grindelviertel © NDR.de Fotograf: Oliver Diedrich
 

Totenkopf-Skandal bei der Polizei vor Gericht

31.05.2013 | 15:30 Uhr

Ein Polizei-Angestellter, der als Objektschützer vor der jüdischen Schule Fotos von einem Totenschädel mit Polizeimütze gemacht hatte, klagt gegen seine Entlassung. Ein Gütetermin scheiterte. mehr

Der Polizei-Container vor der jüdischen Joseph-Carlebach-Schule im Hamburger Grindelviertel © NDR.de Fotograf: Oliver Diedrich
 

Suspendierter Wachmann war frisch befördert

30.04.2013 | 07:41 Uhr

Noch 2012 soll ein jetzt suspendierter Hamburger Objektschützer befördert worden sein. Er hatte eine jüdische Schule bewacht und sich offenbar antisemitisch verhalten. mehr

Burschenschaftler beim Treffen der Deutschen Burschenschaft © picture alliance Fotograf: Marijan Murat
 

Deutsch, deutscher, Germania

25.04.2013 | 14:30 Uhr

Wie weit rechts stehen Burschenschaften? Nach Recherchen von NDR Info fordert die "Germania" in Hamburg einen "volkstumsbezogenen Vaterlandsbegriff" - einen Arier-Nachweis? mehr

Hamburgs Innensenator Michael Neumann zu Gast im Studio bei NDR 90,3. © NDR Fotograf: Christoph Büttner
 
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Innensenator: "Rechtsextreme fliegen raus"

13.04.2013 | 13:58 Uhr

Hamburgs Innensenator Neumann fordert die Entlassung eines mutmaßlich rechtsradikalen Polizei-Angestellten. Dieser soll über Jahre Kollegen mit Nazi-Sprüchen beleidigt haben. mehr

Der Polizei-Container vor der jüdischen Joseph-Carlebach-Schule im Hamburger Grindelviertel © NDR.de Fotograf: Oliver Diedrich
 

Jüdische Schule: Zweiter rechter Wachmann?

13.04.2013 | 13:56 Uhr

Unter den Objektschützern für die jüdische Schule im Hamburger Grindelviertel hat es offenbar einen zweiten Mann gegeben, der durch rechtsextreme Äußerungen aufgefallen ist. mehr

Der Schauspieler Hardy Krüger stellt ein Projekt gegen Rechts vor. © dpa-Bildfunk Fotograf: Bodo Marks
 

Hardy Krüger startet Projekt gegen Neonazis

08.04.2013 | 14:38 Uhr

Als Junge besuchte er eine Adolf-Hitler-Schule, als Schauspieler wurde er Anti-Nazi: Vor seinem 85. Geburtstag hat Hardy Krüger mit anderen Prominenten eine Initiative gegen rechts gestartet. mehr

Burschenschafter halten sich Mützen vors Gesicht. © TV News Kontor
 

NPD-Kandidat zu Gast bei Burschenschaft?

07.04.2013 | 16:37 Uhr

In Hamburg haben sich im April zwei Schüler-Burschenschaften zu einem Säbelkampf getroffen. Ebenfalls dabei: NPD-Kandidat Björn J. Neumann, der auf einen Fotografen losging. mehr

Menschen demonstrieren mit einem Plakat gegen Rassismus. © dpa-Bildfunk
 

Tausende demonstrieren gegen Rassismus

07.04.2013 | 11:37 Uhr

Deutlich mehr Menschen als von der Polizei erwartet sind von der Hamburger Innenstadt nach St. Pauli gezogen. Sie machten auf die prekäre Situation der Asylbewerber aufmerksam. mehr

Jusos demonstrieren in Hamburg-Horn vor der Kapernaum Kirche gegen eine Kundgebung der antiislamischen German Defense League (GDL). © dpa Fotograf: Markus Scholz
 
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600 protestieren gegen Moschee-Gegner

23.03.2013 | 15:51 Uhr

In Hamburg-Horn haben etwa 600 Menschen für mehr Toleranz demonstriert. Der Anlass war der Umbau einer Kirche in eine Moschee, gegen den rechte Gruppen mobil gemacht hatten. mehr

Tausende demonstrieren auf dem Hamburger Rathausmarkt gegen einen Neonazi-Aufmarsch. © dpa Fotograf: Bodo Marks
 

Senat sucht Ideen gegen rechts

19.03.2013 | 15:29 Uhr

Der Hamburger Senat sammelt Ideen für sein Programm gegen Rechtsextremismus. Im Internet können alle Hamburger mitmachen und anonym ihre Anregungen und Erfahrungen mitteilen. mehr

Jörn Menge © NDR
 
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Konzerte und Lesungen gegen Nazis

25.01.2013 | 13:55 Uhr

Jörn Menge spricht mit seiner Kampagne "Laut Gegen Nazis" vor allem junge Menschen an. Seine Motivation zieht er aus Erlebnissen mit der eigenen Familie. "Das waren alles Täter", sagt Menge. mehr

Neonazi mit Baseballschläger © imago/bonn-sequenz
 

Mehr rechtsextreme Gewalt in Hamburg

07.01.2013 | 12:13 Uhr

In Hamburg zeichnet sich für 2012 ein Anstieg der politisch motivierten Straftaten ab. Laut Polizeistatistik gab es in den ersten drei Quartalen vor allem mehr rechtsextreme Gewalt. mehr

Passanten gehen am S-Bahnhof Landwehr an dem Straßenschild Ramazan-Avci-Platz vorbei. © dpa Fotograf: Angelika Warmuth
 

Platz-Umbenennung als Zeichen gegen rechts

19.12.2012 | 13:49 Uhr

Im Dezember 1985 ist ein 26-jähriger Türke in Hamburg von rechten Skinheads erschlagen worden. Zur Erinnerung an die Tat wurde vor dem S-Bahnhof Landwehr der "Ramazan-Avci-Platz" eingeweiht. mehr

22.08.1980: Brandanschlag auf ein Wohnheim für vietnamesische Flüchtlinge in Hamburg. Der Hausmeister steht in einer ausgebrannten Wohnung. © picture alliance Fotograf: Lothar Heidtmann
 
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"Deutsche Aktion": Neonazi-Terror 1980

27.11.2012 | 15:24 Uhr

Bereits in den 1980er-Jahren ermordeten Neonazis Migranten. Bei einem Anschlag in Hamburg starben damals zwei junge Vietnamesen. Chef der Attentäter war Manfred Roeder. mehr

Der Norden schaut hin
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Sichergestellte Waffen und ein Schild der kriminellen Neonazi-Gruppe "Combat 18" liegen im schleswig-holsteinischen Landeskriminalamt in Kiel. © dpa - Fotoreport Fotograf: Horst Pfeiffer
 

ABC des Rechtsextremismus

Was ist Combat 18? Warum werden Neonazis eigentlich "Rechte" genannt? Das ABC der rechten Szene und ihrer Gegner. mehr

Multimedia-Chronik
Nach dem Mord an einem türkischen Gemüsehändler in Hamburg-Bahrenfeld wird ein Sarg aus dem Geschäft getragen. © dapd Fotograf: Marcus Brandt
 

Neonazi-Morde erschüttern den Norden

Auch in Norddeutschland begingen Neonazis viele Gräueltaten. Ein Blick zurück. mehr