Die Woche fängt an, wie sie aufgehört hat: nass. Niedersachsen kämpft gegen die Regenmengen. Vor allem im Süden und Osten ist die Feuerwehr tagelang mit Sandsäcken, Booten und Pumpen gegen die Wassermassen im Dauereinsatz. Erst gegen Ende der Woche entspannt sich die Situation.
Doch nicht nur den Menschen auch den Tieren machen die Wassermassen zu schaffen. Der Regen wird zur tödlichen Bedrohung für Störche. Die Storchen-Eltern schaffen es nicht mehr, ihren Nachwuchs warm zu halten, wenn sie selbst klitschnass sind und dann Wasser in der Nestmulde steht. Die Küken durchweichen regelrecht, viele sterben.
Es gibt aber auch Tiere, die sich an dem Regen erfreuen können: die Wasserschweine. Wie ihr Name schon sagt, sind sie bei Regen in ihrem Element. Seit dieser Woche können Besucher des Zoos Hannover dem Wasserschweinnachwuchs beim Planschen zusehen.
Tragischer Unfall: Am Mittwoch kollidiert dieses Reh in Nordwestmecklenburg mit einem Auto. Der Bock durchschlägt die Frontscheibe und landet im Fußraum des Beifahrersitzes. Hier stirbt er wenig später. Auf dem Beifahrersitz sitzt glücklicherweise niemand, und auch der Fahrer bleibt unverletzt.
Selten haben die Schleswig-Holsteiner so lange auf ihre Erdbeeren gewartet. Rund zwei Wochen verspätet beginnt die Saison Mitte dieser Woche. Der lange Winter und die kühlen Temperaturen im Mai hätten für den späteren Starttermin gesorgt, so die Landwirtschaftskammer. Trotzdem werde mit vielen Früchten gerechnet.
Sag mal, weinst du, oder ist das der Regen? Der Osnabrücker Spieler David Pisot hat allen Grund traurig zu sein. Am Dienstag verliert der VfL Osnabrück mit 0:2 (0:1) gegen Dynamo Dresden und bleibt in der Dritten Liga.
Auch Hansa Rostock hat diese Woche nichts zu lachen. Der Fußball-Drittligist, klassenhöchstes Team im Wettbewerb, unterliegt am Mittwochabend überraschend dem Nordost-Regionalligisten TSG Neustrelitz mit 0:3 (0:1) und verpasst damit auch die Qualifikation für die erste Runde des DFB-Pokals. Überschattet wird die Partie von Ausschreitungen. Chaoten sorgen für eine Spielunterbrechung.
Wenn alles gut geht, dann braucht ein Brief so ein bis zwei Tage, bis er da ankommt, wo er hin soll. Etwas länger war aber ein Brief aus Jersey unterwegs: Mehr als 70 Jahre hat er gebraucht. Weihnachten 1941 schickte ein deutscher Soldat Feldpost in die Heimat, doch sie kam nie an - bis jetzt. Am Mittwoch nimmt der Sohn des Soldaten die Grüße in Stadthagen in Empfang.
Gleich mehrere große Schiffe sind diese Woche im Norden. Das erste ist die "Balmoral". Der Luxusliner passiert am Mittwoch den Nord-Ostsee-Kanal. Das Kreuzfahrtschiff bietet Platz für 1.350 Passagiere und ist 218 Meter lang. Doch das ist nichts gegen ...
... die "Alexander von Humboldt". Der Frachter ist 396 Meter lang, 54 Meter breit und hat Platz für 16.000 Container. Am Donnerstag wird das derzeit größte Containerschiff der Welt in Hamburg getauft. Taufpatin ist Dorothee Stapelfeldt (SPD), Zweite Bürgermeisterin der Hansestadt und Wissenschaftssenatorin. Die feierliche Zeremonie wird von einem Feuerwerk über dem Hafen gekrönt.
Auf einen Kaffee schaut die Kanzlerin diese Woche in Schwerin vorbei. Hier ist sie bei der Grundsteinlegung für ein neues Kaffee-Kapsel-Werk des Lebensmittel-Konzerns Nestlé dabei. 220 Millionen Euro wollen die Schweizer ausgeben - diese Summe gilt als eine der größten Investitionen in der Geschichte von Mecklenburg-Vorpommern.
Pünktlich zum meteorologischen Sommeranfang am 1. Juni hat das Schmuddelwetter ein Ende. Am Freitag bringt das Azorenhoch "Sabine" Wärme und Sonnenschein nach Norddeutschland - und zwar für mindestens 14 Tage. Das sagen zumindest die Meteorologen. Aber schon am Sonnabend tropft es hier und da im Norden wieder. Na, vielen Dank auch!
Hurra, Germany's Next Topmodel kommt aus Kiel! Nein, Unsinn - diese Veranstaltung hier hat mit dem Heidi-Klum-Casting-Klamauk so gar nichts gemein. Am Sonnabend kommen rund 500 Menschen zum Christopher Street Day in die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt. Das Motto lautet: "Akzeptanz lernt mensch fürs Leben".