Die Vermessung der Monsterspinnen: Seit fast einem Jahr leben elf japanische Seespinnen im Sea Life Aquarium in Timmendorfer Strand. Biologin Cathrin Pawlak holt bei der Fisch-Inventur eines der Tiere aus dem 20.000-Liter-Becken. Dort könnte es bald sehr eng werden: Die Riesenkrabben erreichen theoretisch eine Körpergröße von 3,70 Metern.
Es geht aber noch größer: Diese neun Meter hohe Spinne namens "Maman" erobert seit Montagabend die Hamburger Innenstadt. Das Tier aus Bronze, Stahl und Marmor wurde mithilfe von Kränen aufgestellt und soll Besucher in die Kunsthalle locken. Dort wird ab 10. Februar das Werk seiner Schöpferin, der französisch-amerikanischen Künstlerin Louise Bourgeois, gezeigt.
Eine echte Naturgewalt erschüttert derzeit Hiddensee: Ein zwei Kilometer langer Riss klafft im Norden der Ostseeinsel. Seine Spur zieht sich entlang der Steilküste durch einen Wald. Viele Bereiche wurden inzwischen großflächig gesperrt. Ursache sollen die Hochwasserstände der
vergangenen Wochen und die starken Niederschläge seit Sommer 2011 sein.
Monatelang war er auf zwei Kontinenten gesucht worden, seit Dienstag muss sich der Vater der aus Niedersachsen nach Nordafrika verschleppten Kinder vor Gericht verantworten. "Grundsätzlich stehe ich zu dem, was ich gemacht habe", sagte der 37-Jährige vor Beginn des Verfahrens in Lüneburg. Der christliche Fundamentalist
wollte in Ägypten ein neues Leben beginnen.
Blumen und Gedenktexte der Mitschüler erinnern an Chantal: Der Tod der Elfjährigen aus Wilhelmsburg schockt Hamburg. Das Mädchen starb nach der Einnahme des Drogenersatzstoffs Methadon. Sie hatte bei Pflegeeltern gelebt, bei denen erst Tage später auch Methadon gefunden wurde.
Abendliches Rettungskommando auf einem See in der Nähe von Wees im Kreis Schleswig-Flensburg: In Überlebensanzügen und mit Spitzhacke und Fangnetz ausgerüstet versuchen Feuerwehrleute, einen jungen Schwan zu befreien. Das Tier war durch die plötzlichen Minustemperaturen festgefroren - konnte sich schließlich aber doch selbst befreien und flatterte davon.
Aufregung um ein Urinal: Das Pissoir des Rolling-Stones-Museums in Lüchow soll an das Logo der berühmten Rock-Band erinnern - erregt aber den Unmut bei Besucherinnen. Der Vorwurf: Es sei geformt wie ein Frauenmund und damit Diskriminierung. Stadtdirektor Schwendland: "Wenn man es nicht akzeptiert, dann muss man sich eben von diesem Museum fernhalten."
Mit Leichtigkeit beherrscht diese Frau eine Männerdomäne: Mai Lin Senf präsentiert kurz vor der Eröffnung der 18. Hamburger Motorradtage in den Hamburger Messehallen einen "Wheelie". Die gebürtige Hansestädterin ist Europas einzige Motorrad-Stuntfrau.
"Ich will Sex" und "Ich denke alle 2 Minuten an Sex" steht auf den Plakaten dieser Demonstranten vor dem Kieler Landtag. Bei den eingängigen Botschaften handelt es sich allerdings nicht um besonders aggressive Partnersuche, sondern um den Versuch, die anerkannte Universitätssparte Sexualmedizin in Kiel zu erhalten.
Das Plastikhaus steht noch, das Steingebäude ist nur noch ein Haufen Schutt: Der katholische Kindergarten in Varel (Landkreis Friesland) ist abgebrannt. Der Schaden geht in die Millionen. Das Feuer war offenbar das Werk eines Brandstifters: Auch im evangelischen Kindergarten in Varel fanden Ermittler Brandbeschleuniger.
Ebenfalls im Landkreis Friesland steht dieses ungewöhnliche Gebäude: Die "neue Welle" in Schillig reckt sich 20 Meter gen Himmel und ist eine katholische Kirche. Fast fünf Millionen Euro hat sich das Bistum Münster sein neuestes Gotteshaus kosten lassen. Am 4. Februar soll die Kirche in der
nördlichsten Festlandgemeinde des Bistums eingeweiht werden.
Erster Bote eines nahenden Frühjahrs: Storch "Rolf" ist aus seinem Winterquartier zurückgekehrt. Weit früher als erwartet richtet er sein Nest auf einem Dach in Hamburg-Bergedorf ein. Im vergangenen Jahr war der Rotschnabel erst am 4. Februar eingetroffen.
Auch ein Hoffnungsschimmer: Die schwedischen Braunbären Fred und Frode haben ihren Winterschlaf im Natur- und Umweltpark in Güstrow beendet - zwei Wochen früher als im Vorjahr. Vielleicht war das Erwachen aber verfrüht, denn ...
... am Freitag schlug der Winter dann doch noch mal zu. Die vielerorts geschlossene Schneedecke machte vor allem dem Berufsverkehr zu schaffen. In Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen kam es auf schneeglatten und zum Teil vereisten Fahrbahnen zu Behinderungen und Glätteunfällen.