Programmtipp
Bunte Badelatschen © NDR

Billige Sommerschuhe: Was steckt drin?

Markt
17.06.2013 | 20:15 Uhr

Crocs, Badeschlappen und Flip Flops gibt es für wenige Euro im Discounter und in der Drogerie. Doch was taugen die Schuhe? Und was steckt drin? Markt will’s wissen.mehr

 

Hintergrund

Tourismus ja - aber bitte mit Augenmaß

Traumstrand auf Sansibar © Picture Alliance/ Markus Mauthe Fotograf: Markus Mauthe Detailansicht des Bildes So ein Traumstrand (Sansibar) bedarf des Schutzes. Schnäppchen von 300 bis 400 Euro für eine Woche in einem Vier-Sterne-Hotel machen es möglich: Ein jährlicher Urlaub ist für die meisten bezahlbar. Für viele, oftmals wenig industrialisierte Länder und manche ärmere Regionen, ist er der wichtigste Wirtschaftsfaktor. Auch in Deutschland gibt es Regionen wie Mecklenburg-Vorpommern, die stark vom Tourismus abhängig sind. Im Idealfall fördert dieser das wirtschaftliche Wachstum, die soziokulturelle Entwicklung und trägt sogar zur Völkerverständigung bei. Beim Massentourismus geht es aber meist nur um Sonne, Strand und Meer.

Ihr Urlaubsland wirklich kennenlernen wollen gerade All-inclusive-Touristen oftmals gar nicht.

- Bustouren/Folkloregruppen - wahres Gesicht des Landes?

Maßloser Massentourismus

Vor allem der Massentourismus kann auch ökologische und soziale Probleme zur Folge haben und eine Bedrohung für Kultur und Umwelt des Reiselandes darstellen. Abhängig ist das nicht nur vom Verhalten der Touristen, die ins Land kommen, sondern vor allem vom Reiseland selbst.

Mallorca: Strand voller Urlauber  Detailansicht des Bildes Ist der Bau von immer neuen Hotels wirklich sinnvoll? Beispiel 1: Die spanischen Regionalregierungen könnten bei der Genehmigung touristischer Projekte sehr viel stärker den Erhalt der Umwelt bedenken, statt den Bau immer neuer Bettenburgen - teilweise sogar in Naturschutzgebieten - oder zahlloser Golfanlagen zu erlauben.

Beispiel 2: Der All-inclusive-Billigtourismus in die Türkei ist ein Milliardengeschäft. Es reisen immer mehr Menschen dorthin. Doch die Einheimischen, die vom Tourismus leben wollen, bekommen nur noch Hungerlöhne. Wirklich Geld verdienen können damit nur noch die oft ausländischen Reiseveranstalter. Besitzer von Andenkenläden, Restaurants oder kleinen Hotels stehen vor dem wirtschaftlichen Ruin, weil sich kaum noch Touristen in die Stadt verirren.

Ausbeutung von Mensch und Natur

Urlaub beinhaltet die Sehnsucht nach einer heilen, perfekten Welt. Doch aufgrund zunehmender Umweltzerstörung finden die Urlauber immer öfter von Plastik verschmutzte Strände, trübe Gewässer, mit illegal errichteten Bettenburgen zubetonierte Landschaften sowie Wüsten dort vor, wo es einmal grün war. Dabei ist die Natur einer der Hauptgründe für die Wahl des Urlaubsortes.

Hintergrund
Historisches Foto einer Sommergesellschaft auf der Seebrücke von Zinnowitz auf Usedom im Sommer 1900. © dpa-Report Fotograf: Sammlung Sauer
 

Als Reisen noch ein Abenteuer war

Schon im Mittelalter konnte niemand einfach "urloup" nehmen und schon gar nicht zum Vergnügen. Eine Zeitreise von den Pilgerfahrten, über die Grand Tour zum Fremdenverkehr. mehr

Dieses Thema im Programm:

45 Min | 10.06.2013 | 22:00 Uhr

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Ernährungsberaterin Ulrike Gonder (rechts im Bild) klärt Sonja S. über Omega3-Fettsäuren auf, die auch in Fisch enthalten ist. Diese Fettsäuren liegen sehr im Trend, können aber bei Überdosierung schädlich sein. © © NDR/5*14 Film, honorarfrei

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Die Wahrheit über Fett
17.06.2013 | 22:00 Uhr

Kein Lebensmittel hat einen derart schlechten Ruf wie Fett. Die Lebensmittelindustrie nutzt die Angst der Verbraucher - aber heißt "fettarm" automatisch gesund und schlank?mehr

Dossier
Abendstimmung über dem Hafen von Antalya © picture alliance / J.W.Alker Fotograf: J.W. Alker
 
Video

Schnäppchen-Urlaub Türkei und die Folgen

Was bedeutet das für Wirtschaft und Menschen? mehr

Links

Allgemeine Informationen, Grundlagen, Funktionsweise, Gesetze und Verordnungen auf den Seiten der Deutschen Emissionshandelsstelle des Umweltbundesamtes

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Die Behörde informiert über nachhaltigen Tourismus und bietet zahlreiche weiterführende Informationen und Links an.

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Zusammengestellt vom BUND Hochrhein. Teil eines umfangreichen Enerergiespar-Dossiers.

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