Billige Sommerschuhe: Was steckt drin?
Crocs, Badeschlappen und Flip Flops gibt es für wenige Euro im Discounter und in der Drogerie. Doch was taugen die Schuhe? Und was steckt drin? Markt will’s wissen.mehr
Die Haus- oder Wohnungstür sichert man am besten mit einem stabilen Bügelschloss.
Einbrecher sind nicht wählerisch: Sie dringen auch in Häuser und Wohnungen ein, in denen kaum etwas zu holen ist. Hauptsache es geht schnell. Innerhalb weniger Sekunden hebeln sie ein Fenster oder eine Tür auf, und nach wenigen Minuten haben sie eine ganze Wohnung durchwühlt. Auch wenn der materielle Schaden nicht groß ist, sitzt der Schreck bei vielen Betroffenen tief. Das verloren gegangene Sicherheitsgefühl kann zu Schlafstörungen führen und sich langfristig negativ auf die Psyche auswirken.
Muss es gleich eine teure Alarmanlage sein? Oder lassen sich Einbrecher auch mit günstigeren Mitteln abschrecken? Markt testet Anti-Einbruch-Produkte aus dem Baumarkt.
DownloadUm Einbrüche zu verhindern, braucht man in den meisten Fällen weder Video-Überwachung noch Alarmanlagen. Wichtig ist es, die Türen immer abzuschließen und Fenster nicht offen stehen zu lassen, wenn niemand zu Hause ist. Ist das Fenster beispielsweise gekippt, kann ein Täter ohne Mühe einsteigen. In diesem Fall zahlen nur Versicherungen, die Schäden durch grobe Fahrlässigkeit abdecken. Gegen ein Aufbrechen von Türen und Fenstern schützen zusätzliche mechanische Sicherungen: Halten sie dem Werkzeug des Einbrechers über einige Minuten stand, bricht dieser in der Regel sein Vorhaben ab.
Besonders gesichert werden sollten deshalb Fenster und Türen, die leicht erreichbar sind: im Erdgeschoss oder Souterrain, aber auch am Balkon. Das geht bei Neubauten vergleichsweise preisgünstig: für 40 bis 50 Euro pro Fenster. Statt gewöhnlicher Rollzapfen werden Beschläge mit so genannten Pilzkopfzapfen eingebaut. Sie entsprechen der Widerstandsklasse II. Diese im Nachhinein einzusetzen ist leider deutlich teurer: Ein Umbau kostet 150 bis 200 Euro pro Fenster.
Kriminalhauptkommissar Kay Katzenmeier vom Landespolizeiamt Hamburg zeigt, wie einfach sich ein herkömmliches Fenster aufbrechen lässt - und welche Alternativen es gibt.