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Tausende Urlauber sind von der Pleite des Reiseveranstalters betroffen.
Der auf Reisen in die Türkei spezialisierte Düsseldorfer Konzern German Travel International (GTI Travel) und das Unternehmen "Buchmal" sind zahlungsunfähig. Auch die Fluggesellschaft Sky Airlines, die GTI-Kunden befördert, ist pleite und ihren Betrieb eingestellt. Alle drei sind Tochterunternehmen der türkischen Kayi Group. Das Amtsgericht Düsseldorf hat die Insolvenz festgestellt und einen Insolvenzverwalter bestellt.
Rund 5.000 Kunden, die bereits im Urlaub sind, vornehmlich Türkeireisende, sind von der Pleite der Unternehmen betroffen. Bei denjenigen, die eine Pauschalreise gebucht haben, greift die Insolvenzversicherung des Reiseveranstalters. Es sei aber kein Kunde gestrandet oder sitze auf seinen Koffern, sagte ein Sprecher von GTI Travel am Donnerstag. Die Reisenden könnten ihren Urlaub in den allermeisten Fällen abschließen, hieß es weiter. Problematischer ist die Lage jedoch für Kunden, die nur einen Flug mit Sky Airlines gebucht haben. Sie müssen sich selbst um einen neuen Rückflug kümmern und ihn auch bezahlen.
Für viele Urlauber, die noch gar nicht abgereist sind, wird der Urlaub ausfallen. Da die Insolvenz nun festgestellt wurde, liegt aber eine wichtige Voraussetzung für die Kostenerstattung durch eine Reiseversicherung vor. Es könne denoch Monate dauern, bis sie ihr Geld zurückbekämen, so Fachleute.
Bis einschließlich 17. Juni sind alle Reisen von GTI und "Buchmal" bis gestrichen worden, anders als auf der GTI-Unternehmensseite zu lesen ist. Was mit Reisen geschehe, die danach stattfinden sollen, sei noch unklar, hieß es in einer GTI-Unternehmenmitteilung. Die Ursache der Pleite sind Millionenverluste des Mutterkonzerns Kayi Group.
Die Türkei ist zudem seit gut einer Woche Schauplatz von Anti-Regierungsprotesten, bei denen bisher zwei Menschen getötet wurden. In Dutzenden Städten kam es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Mehr als 4.000 Menschen wurden verletzt, wie die Tagesschau berichtete.
Das Auswärtige Amt rät Reisenden, "sich von Demonstrationen und Menschenansammlungen fernzuhalten und Vorsicht walten zu lassen". Zudem empfiehlt das Ministerium vor dem Hintergrund des Bürgerkrieges im angrenzenden Syrien, sich nicht "in der Nähe der türkisch-syrischen Grenze und in grenznahen Ortschaften aufzuhalten".