Stand: 12.05.2016 10:52 Uhr

Wie Sie Ihr Rad vor Diebstahl schützen können

Wie nervig! Eben saß man noch im Kino, will nun entspannt nach Hause radeln und dann - ist der Drahtesel weg. Geklaut. Mal wieder. Wie kommt man jetzt nach Hause? Und wie morgen pünktlich zur Arbeit? Viele Radler werden das schon einmal erlebt haben: Bundesweit werden rund 300.000 Räder jährlich gestohlen. Die Dunkelziffer liegt vermutlich höher, weil nicht jeder den Diebstahl bei der Polizei meldet.

Dabei gibt es Möglichkeiten die Langfinger abzuschrecken. NDR.de hat sie zusammengestellt:

Die besten Tipps gegen Fahrrad-Diebstahl

Smartphone-Apps schützen vor Fahrrad-Diebstahl

Wer sein Fahrrad behalten möchte, kann noch einen Schritt weiter gehen als sich mit sicheren Schlössern auszurüsten. Es gibt Smartphone-Apps, die Fahrraddieben das Stehlen erschweren soll. Mit der App "Velocate" etwa kann man den Dieb live verfolgen, weil ein unauffälliges Rücklicht die GPS-Position des Fahrrades via Mobilfunk überträgt. Eine Push-Nachricht auf dem Handy-Display meldet dann: "Gestohlenes Fahrrad! Fange den Dieb!"

200 Euro muss man für die App und Hardware ausgeben - der Tracking-Service ist für das erste Jahr inbegriffen; danach kostet es 40 Euro pro Jahr. Eine preiswertere Alternative können hier kleine Universal-GPS-Tracker mit Bewegungssensoren sein - die sich dezent unter dem Sattel anbringen lassen.

Daten des Fahrrades auf dem Smartphone speichern

Zudem gibt es noch ein kostenloses Angebot der Polizei: Die Fahrradpass-App hilft geklaute Räder zweifelsfrei zu identifizieren. Alle Daten des Drahtesels werden hier gespeichert: Rahmen- und Codiernummer, Hersteller und Modell sowie Fotos - die Daten können im Notfall sofort an die Polizei geschickt werden. Die Chancen sein Rad dann wiederzubekommen, stehen allerdings schlecht: Denn die wenigsten Fahrraddiebe werden laut Polizei geschnappt.

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