Stand: 21.09.2012 11:29 Uhr

Frischhalten: In Alu, Folie oder Dose?

von Sonja Pölig
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Wie halten sich Lebensmittel länger? In Alu- oder Frischhaltefolie gewickelt? Oder in Boxen aus Kunststoff?

Eine zweite Portion Salat, eine halbe Zitrone oder ein Stück Käse: Wer Lebensmittel im Kühlschrank aufbewahrt und nach ein paar Tagen essen will, erlebt oft eine böse Überraschung. Appetitlich sieht das Essen dann nicht mehr aus. Wie kann man Lebensmittel am besten frisch halten - mit Alufolie, Frischhaltefolie oder in Plastikboxen? In unserer Stichprobe haben wir verschiedene Lebensmittel für zehn Tage in einem Kühlschrank gelagert

Die Aufbewahrungsboxen sind vergleichsweise teuer - für eine Dose bekommt man schon rund zwei Rollen Folie - aber dafür können Verbraucher die Dosen sehr lange verwenden und sie vermeiden Abfall. Pro Meter gerechnet ist Frischhaltefolie etwas günstiger als Alufolie. In unserer Stichprobe:

  • Frischhaltefolie für gut einen Euro (50 Meter)
  • Alufolie für etwa 1,50 Euro (30 Meter)
  • Aufbewahrungsboxen aus Plastik für etwa 2,50 bis fünf Euro (Größe 0,3 bis 1,1 Liter)

Handhabung

Die Vor- und Nachteile bei der Handhabung zeigen sich schnell. Mit der Alufolie Lebensmittel zu verpacken, geht schnell - aber bei mehreren eingewickelten Lebensmitteln weiß man ohne Beschriftung nicht, was sich in welchem Alu-Päckchen befindet. Außerdem reißt die Folie sehr leicht. Frischhaltefolie klebt an Tellern - und an sich selbst. Das Einwickeln ist etwas umständlicher, aber man sieht, welche Lebensmittel man aufbewahrt hat. Der Vorteil von Frischhalteboxen: Sie lassen sich stapeln und als Geschirr verwenden. Ein Salat ließe sich so ganz einfach mit zur Arbeit nehmen.

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