Stand: 24.10.2016 16:02 Uhr  | Archiv

Fenster richtig putzen: Geräte im Test

von David Peuyn

Fensterputzen gehört zu den wohl weniger beliebten Aufgaben im Haushalt. Und wenn die Scheiben nicht blitzsauber werden, ist die Enttäuschung groß. In einer Stichprobe von Markt vergleichen vier Landfrauen von der Fachschule für Hauswirtschaft in Hademarschen (Schleswig-Holstein) Hilfsmittel zum Fensterputzen:

  • Fensterputztuch mit Eimer für insgesamt 6,98 Euro
  • Fenstersauger von Leifheit für 39,99 Euro
  • Dampfreiniger von Kärcher inklusive Fensterdüse für 69,45 Euro
  • Fensterputzroboter W850 von Ecovacs für 349,29 Euro

Womit werden Fenster richtig sauber?

Grundreinigung: Putzmittel, Schwamm, Tuch und Abzieher

Damit Streifen, Dreck und Kratzer keine Chance haben, müssen Reinigungsmittel und Putztechnik perfekt aufeinander abgestimmt sein. Für die Grundreinigung braucht man:

  • einen Eimer lauwarmes Wasser mit einem Spritzer Spülmittel
  • einen Schwamm
  • ein Microfasertuch oder Fensterleder
  • einen Abzieher

Putzmittel: Schuss Essig hilft gegen Kalkflecken 

Bei hartnäckigem Schmutz kann spezieller Glasreiniger die Arbeit erleichtern. Sind die Scheiben mit Staub und Pollen verschmiert, die Fensterscheibe zunächst mit einem weichen Besen abbürsten. Gegen Kalkflecken und Schlieren bei Sonneneinstrahlung hilft ein Schuss Essig im Wasser. Restwasser am Fensterrahmen mit einem Geschirrhandtuch trockenwischen.

Putztechnik: Kreisförmig von oben Fenster nach unten

Zunächst das Reinigungsmittel mit einem Schwamm auf die Fensterscheibe auftragen - in kreisförmigen Bewegungen von oben nach unten und von innen nach außen. Dann mit dem Gummiabzieher waagerecht Bahn für Bahn das Wasser entfernen - am besten jeweils in einem Zug ohne abzuheben. Nach jeder Bahn mit einem Tuch das Wasser vom Gummiabzieher mit einem Tuch abwischen.

Polieren mit Nylonstrumpf sorgt für Hochglanz

Putzstreifen lassen sich mit einem Microfasertuch oder einem Fensterleder wegpolieren. Viele schwören auf Zeitungspapier, doch davon raten viele Gebäudereiniger ab: Die Druckerschwärze kann Spuren auf dem Glas und dem Rahmen hinterlassen. Wer ein Fensterleder benutzt, sollte es nach dem Putzen in warmem Salzwasser ausspülen und auswringen. Dann trocknet es nicht so leicht aus. Für Hochglanz sorgt das Polieren mit einem Nylonstrumpf.

Fazit: Landfrauen finden Fensterputztuch am besten

In der Stichprobe gefällt den Landfrauen aus Hademarschen das günstige Fensterputztuch am besten. Es ist einfach in der Anwendung und macht Fensterscheiben gründlich sauber – die richtige Putztechnik vorausgesetzt. Den Fenstersauger finden die Landfrauen zu umständlich, weil  sie mit einem Lappen vorputzen müssen. Der Dampfreiniger liefert erst nach mehreren Durchgängen ein passables Ergebnis. Der Roboter hat nach Ansicht der Landfrauen nur poliert, aber nicht gereinigt.

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Dieses Thema im Programm:

Markt | 24.10.2016 | 20:15 Uhr

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