Stand: 13.06.2014 11:06 Uhr

Drei Flüsse - eine Stadt: Hann. Münden

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Wasser und Fachwerk: Die Werrabrücke führt in die Altstadt von Hann. Münden.

Wo Werra sich und Fulda küssen, ... - liegt Hann. Münden, die malerische Drei-Flüsse-Stadt. Für ihre Attraktivität sorgen nicht nur das Wasser, sondern auch viele gut erhaltene Fachwerkhäuser und die waldreiche Umgebung mit dem Naturpark Münden.

Gleich mehrere Tourismus-Routen wie die Deutsche Märchenstraße, die Fachwerkstraße und die Straße der Weserrenaissance treffen sich dort im südlichsten Zipfel Niedersachsens. Für Radwanderer beginnt in Hann. Münden der Weser-Radweg, dem sie durch das Weserbergland bis nach Bremen folgen können. An Fulda und Werra führen gut ausgebaute Strecken nach Hessen oder Thüringen.

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Hann. Münden: Eine Stadt, die alles hat

Nordtour Autor/in: Frigge Mehring

Wer es abwechslungsreich mag, findet in Hann. Münden neben idyllischer Flussromantik auch eine imposante Altstadt.

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Der offizielle Name der Stadt, Hann. Münden, ist eine Abkürzung von Hannoversch Münden. Dieser Begriff, einst zur Unterscheidung vom ähnlich klingenden Minden eingeführt, hatte sich als zu lang erwiesen.

Fachwerkhäuser und Weserrenaissance

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Wie am Rathaus lassen sich an vielen Fachwerkhäusern kunstvolle Details entdecken.

Schmuckstück Hann. Mündens ist die Altstadt mit ihren mehr als 700 Fachwerkhäusern. Viele der Gebäude aus sechs Jahrhunderten wurden in den vergangenen Jahren renoviert und bilden mit ihren historischen Verzierungen, Türen und Inschriften die Kulisse für einen historischen Stadtbummel. Zwischen den Fachwerkhäusern ragt ein typisches Bauwerk der Weser-Renaissance heraus: das Rathaus von 1608, in dem auch die Tourist-Information ihren Sitz hat. Seine Schmuckfassade gilt als eine der schönsten aus dieser Epoche.

Ebenfalls im Stil der Weserrenaissance wurde um 1570 das Schloss der Welfen nach einem Brand wieder aufgebaut. Das mächtige Gebäude am Werra-Ufer beherbergt das Städtische Museum, Amtsgericht und Stadtbücherei.

Doktor Eisenbart treffen

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Dreimal täglich am Rathaus zu besichtigen: Dr. Eisenbart, der bekannteste Mündener.

Dreimal am Tag - um 12, 15 und 17 Uhr - erklingt vom Giebel des Rathauses unter der Uhr ein Glocken- und Figurenspiel mit einem Spottlied auf Doktor Eisenbart. Der Wanderarzt aus der Barockzeit ist der berühmteste Mündener. Mit zahlreichen Aktivitäten hält die Stadt die Erinnerung an ihn wach: Er führt Stadtrundgänge an, tritt bei Feiern auf und ist im Sommerhalbjahr Titelheld eines Bühnenspiels am Rathaus. Wer einen besonderen Ort für eine Kaffeepause sucht, sollte in der Kirche St. Aegidius einkehren. 2006 wurde das ehemalige Gotteshaus entweiht und ein Gastronom baute es zu einem Café um.