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Mehr als 930 Denkmäler in aller Welt stehen auf der Welterbe-Liste der UNESCO. Die UN-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur mit Sitz in Paris hat ihnen eine außergewöhnliche Bedeutung für das Kultur- oder Naturerbe der gesamten Menschheit bescheinigt.
In Deutschland gibt es zurzeit 35 Welterbestätten, zehn davon in Norddeutschland: Ganze Altstädte wie in Lübeck, Wismar und Stralsund, die von der Blütezeit der Hanse zeugen, mächtige romanische Kirchenbauten wie der Dom in Hildesheim, das Rathaus und der Roland in Bremen, aber auch die Naturlandschaft Wattenmeer und das Oberharzer Wasserregal, ein einzigartiges Wasserleitsystem. Es ergänzt das Welterbe "Bergwerk Rammelsberg und Altstadt von Goslar".
Seit Juni 2011 gehören zwei weitere Stätten dazu: naturnahe Buchenwälder in den Nationalparks Jasmund und Müritz in Mecklenburg-Vorpommern sowie das Fagus-Werk im niedersächsischen Alfeld - ein Schlüsselbau der modernen Architektur. Außerdem wurde das Weltnaturerbe Wattenmeer um den Bereich des Nationalparks Hamburgisches Wattenmeer erweitert.