Landschaft von bizarrer Schönheit: Dünen, Salzwiesen und Wasser prägen die Naturparks im Wattenmeer.
Der stete Wechsel von Ebbe und Flut zeichnet die Küstenzone zwischen Dänemark und den Niederlanden aus und schuf eine einzigartige Landschaft.
Sie bietet Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. Bei Wattwanderungen können Besucher das Watt hautnah erleben und mehr über seine Bewohner erfahren.
Dieser Haufen ist die Hinterlassenschaft eines Wattwurms. Ein einziges Tier frisst und filtert rund 25 Kilogramm Sand im Jahr, alle Wattwürmer der Nordsee zusammen filtern übers Jahr den gesamten Wattsand bis in 20 Zentimeter Tiefe.
Während die Wattwürmer eher im Verborgenen wirken, lieben es diese Wattbewohner, ihre Nase in die Sonne zu strecken. Wer Seehunden in der Natur begegnet, sollte Abstand halten, um die Tiere nicht zu erschrecken.
Das Watt ist ein empfindlicher Lebensraum - auch die Dünenzone sollte - bei aller Begeisterung für ihre Schönheit - nicht abseits der Wege betreten werden, ...
... denn die Dünen - hier auf der unbewohnten Vogelinsel Trischen in der Nordsee - dienen vielen Tieren als Rückzugsort.
Auf den Salzwiesen - hier auf der Hallig Gröde - wachsen speziell angepasste Pflanzen wie der lilafarbene Strandflieder, die auf den salzigen Böden gedeihen können.
Heimat tausender hoch spezialisierter Tier- und Pflanzenarten und ein sehr sensibler Lebensraum - eine einmalige Landschaft, die es zu bewahren gilt.
Deshalb erklärte die UNESCO das Wattenmeer 2009 zum Weltnaturerbe.