Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
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Mecklenburg-Vorpommern hat die Ostseeküste mit Rügen oder dem Darß. Aber dieses Bundesland ist noch viel abwechslungsreicher: So gibt es zum Beispiel an der Müritz, dem Fischland oder der Seenplatte bei Neubrandenburg riesige Wälder - mit Kranichen und allerhand Geschichten.
Besonders spannend ist es, Kraniche in den Wäldern der Müritz zu erleben. Hier stehen sie in flachen Moortümpeln oder auf an den Wald grenzenden Äckern. Es ist schon etwas Besonderes, durch einen Wald zu wandern, um sich herum nur die Geräusche der Bäume und Blätter - und dann den fast surrealen Trompetenschrei eines Kranichs zu hören. Wie bei einer Safari kann man sich den scheuen Tieren auf Sichtweite nähern. Am besten mit einem Ranger, der auf geführten Touren viel Wissenswertes erzählen kann. NDR 90,3 Reiseexperte Markus Lobsien war für Sie zunächst im Serrahner Teil des Müritz-Nationalparks.
Der Serrahner Teil des Müritz-Nationalparks liegt nahe Neustrelitz, bildet den östlichen Teil des Müritz-Parks und gilt noch als Geheimtipp. Im Weltnaturerbe Serrahn befindet sich auch ein kleines Besucherzentrum, das am besten per Rad oder Wanderweg ab Zinow erreichbar ist. Die freundlichen Mitarbeiter des Nationalparkservice bieten auch Führungen an. Eine dreistündige Bustour zu den Kranichen mit kurzen Wanderungen kostet für Erwachsene 7,50 Euro, Kinder bis 14 Jahre dürfen kostenlos mit. Die Touren finden im September täglich gegen 17.00 Uhr statt.
Die Müritzgegend rund um den Käflingsberg bei Waren ist schon etwas belebter, aber auch nur in den Sommermonaten. Auf dem Käflingsberg steht ein 31 Meter hoher Aussichtsturm, der bei gutem Wetter den Blick bis zur fünf Kilometer entfernten Müritz und dem Havelquellgebiet erlaubt. Am besten ist diese Region ab dem Infohaus des Nationalparkservice in Federow zu erkunden. Hier ist neben vielen Infos auch eine Livekamera zu den Fischadlern zu erleben, die allerdings im Herbst gen Süden entschwinden.
Insgesamt ist der Müritz-Nationalpark 322 Quadratkilometer groß. Am besten erreichen Sie Federow und Serrahn über die A 24 und A 19 bis Waren oder über die A 20 und dann über Rostock nach Waren auf der A 19. Zinow liegt östlich von Neustrelitz an der B 198. Der Waldwanderweg ist ausgeschildert und endet am Nationalparkhaus von Serrahn.