Kulturlandschaft Lüneburger Heide
Infos und Tipps über Landschaft und Ausflugsziele der Region. mehr
In großen Freigehegen leben so seltene Tiere wie Schneeleoparden und Polarfüchse.
Elche, Bären und Wölfe, Wollschweine und Greifvögel: Die Liste der Tiere, die im Wildpark Lüneburger Heide leben, ist lang. Mehr als 1.000 Bewohner gibt es auf dem naturnah gestalteten Gelände zu bewundern - vor allem heimische Wildtiere und Arten, die aus den nördlichen Regionen Asiens oder Amerikas stammen. Exoten aus Afrika sucht der Besucher hier fast vergeblich - einzige Ausnahme sind die Reptilien in der neugestalteten Zooschule. Dafür begegnen den Besuchern so seltene Tiere wie Schneeleoparden und Polarfüchse - insgesamt rund 120 Arten. Viele leben auf dem mehr als 600.000 Quadratmeter großen Gelände in geräumigen Freigehegen. Besucher können die Tiere bei Spaziergängen durch den Park beobachten und zum Teil auch füttern.
Drei Rundwanderwege unterschiedlicher Länge erschließen das Gelände. Die Wege führen unter anderem an einem Streichelgehege mit Zwergziegen vorbei und durch zwei große Freigehege mit Damwild. Füttern und Berühren sind hier ausdrücklich erlaubt - wenn möglich mit dem Futter des Parks, im Herbst auch mit Kastanien und Eicheln. Für Spaß und Abwechslung bei den Kindern sorgen zudem ein großer Abenteuer- und ein Wasserspielplatz am Eingang des Parks. Auf dem Ententeich stehen im Sommer sogar Tretboote bereit. So eignet sich der Wildpark bestens als Ausflugsziel für Familien. Auch Hunde-Besitzer sind willkommen, wenn sie ihre Tiere an der Leine führen.
Bei der Show "Jäger der Lüfte" zeigen Adler, Falken und Geier ihre Flugkünste.
Zu den Höhepunkten eines Aufenthalts im Wildpark gehört ein Besuch der Greifvogel-Flugschau. Adler, Falken, Habichte, Bussarde und Eulen kreisen über den Köpfen der Zuschauer und reagieren mit beeindruckenden Manövern auf die Kommandos der Falkner. Neben den Vögeln tritt bei der Show auch eine Nasenbärin auf, die im Park mit der Hand aufgezogen worden ist. Manche Zuschauer haben Glück, und können hier auch die größten Vögel der Welt, Anden-Kondore, hautnah bewundern. Sie sind im Wildpark ebenso zu Hause wie Weißkopfseeadler und Steinadler. Doch die Vogel-Experten des Parks kümmern sich nicht nur um die Tiere des Parks, sondern päppeln in einer Auffangstation pflegebedürftige und verletzte Greifvögel, die im Wildpark abgegeben werden, wieder auf. 60 bis 80 Tieren pro Jahr kann hier geholfen werden.