Oberharzer Bergwerksmuseum
Bornhardtstraße 16,
38678 Clausthal-Zellerfeld
Telefon: (05323) 989 50
Telefax: (05323) 989 569
E-Mail: info@Oberharzer
Bergwerksmuseum.de
Internet: www.bergwerksmuseum.de
Clausthal-Zellerfeld war einst ein wichtiges Bergbauzentrum.
Den Harz kennen alle Norddeutschen: vor allem als Wanderziel, manchmal auch als Rodel- oder Langlaufparadies. Aber der Harz war für Jahrhunderte viel mehr: vor allem ein Industriegebiet, denn hier wurden in diversen Stollen Rohstoffe wie Bleiglanz aus dem Gestein geholt. Eine harte, gefährliche Arbeit, die Land und Leute prägte. Nachzuvollziehen vor allem in Clausthal-Zellerfeld, dem Bergbauzentrum von einst.
Hier steht auch das Bergwerksmuseum. Es ist das älteste seiner Art in ganz Deutschland. Anziehungspunkt ist natürlich der Besucherstollen, gleich hinter dem 200 Jahre alten Schachtgebäude. Immer tiefer geht es hinab - die Luft ist kühl, das Licht ist fahl und wird nur noch von acht-Watt-Birnen geliefert. Das ist immer noch heller als die Ölfunzeln, die im 19. Jahrhundert die Bergleute in der Hand hielten. Sie waren auf der Suche nach Bleiglanz und anderen Rohstoffen, die sie unter unerträglichem Lärm und bei übelster Luft gewonnen haben.
Besucherstollen im Oberharzer Bergwerksmuseum
Auf dem Museumsgelände befinden sich auch außerhalb des Stollens interessante Sehenswürdigkeiten. Ein Radhaus etwa, wo ein gewaltiges Wasserrad für Energie sorgte. Auch eine echte Bergschmiede ist zu sehen und manchmal auch zu nutzen, wenn der Schmied gerade da ist.
Das Museum ist bis auf Heiligabend täglich ab 10.00 Uhr geöffnet. Es gibt immer wieder Sonderaktionen wie ein Abendessen unter Tage oder Familienführungen. Der normale Eintritt beträgt fünf Euro für Erwachsene.