Hamburg
Staus, Baustellen, Gefahrenhinweise - die aktuelle Verkehrslage mehr
Das Museum entstand auf dem ehemaligen Gelände der New-York-Hamburger Gummi-Waaren-Compagnie.
Arbeit ist heute meist mit dem Einsatz von Maschinen verbunden. Sie haben die Arbeitswelt verändert, die Produktivität gesteigert. Das Museum der Arbeit in Hamburg-Barmbek befasst sich mit dem Wandel von Arbeit und Leben in den vergangenen 150 Jahren. Die Ausstellung informiert über die Industrialisierung und ihre sozialen, kulturellen und ökonomischen Folgen. Im Mittelpunkt stehen also neben Maschinen vor allem Menschen.
Hier wird gedruckt, restauriert und gebaut: Im Hamburger Museum für Arbeit dürfen auch Besucher an vielen Objekten Hand anlegen.
Einen Großteil der Ausstellungsfläche nimmt die Druckwerkstatt ein. Historische Pressen und Maschinen dokumentieren die technische Entwicklung im grafischen Gewerbe - vom Handsatz bis zur Heidelberger Zylindermaschine. In einer klassischen Ausstellung sowie einer Werkstatt mit Vorführungen können sich Besucher umfassend informieren. Außerdem dürfen sie verschiedene Drucktechniken selbst ausprobieren. Auch in anderen Bereichen des Museums gibt es immer wieder die Möglichkeit, aktiv zu werden - zum Beispiel Metall-Figuren herzustellen oder eine Lithografie zu drucken.
Anhand der Metallwarenfabrik Carl Wild, die bis 1989 in Hamburg-Hohenfelde Anstecknadeln und Medaillen produziert hat, zeigt das Museum beispielhaft eine fast komplette Arbeitsstätte. Eine weitere Abteilung dokumentiert die Entwicklung typisch hanseatischer Kontore aus der Zeit des Überseehandels vom 19. Jahrhundert bis in die 1950er-Jahre mit sich verändernden Büromaschinen.
Schon museumsreif: Das Schneiderad kam beim Bau des neuen Elbtunnels zum Einsatz.
Im Hof des Museums steht das beeindruckende Schneiderad der größten Tunnelbohrmaschine der Welt: TRUDE (Tief Runter Unter Die Elbe). Sie wurde für den Bau des neuen Elbtunnels eingesetzt.
Wechselnde Sonderausstellungen ergänzen das Angebot.
Wie fühlt sich ein alter Taucherhelm an? Unter dem Motto "Sonntagskinder" bietet das Museum ein Mitmachprogramm für Kinder an.
Spannende Einblicke in die Geschichte des Güterumschlags im Hamburger Hafen und die Schifffahrt gibt die Außenstelle des Museums im Freihafen. Auf einem denkmalgeschützten Gelände präsentiert das Museum im Sommerhalbjahr im Kaischuppen 50A seine maritime Sammlung. Dazu gehören unter anderem Transportgeräte, Seezeichen und -karten sowie Tauchzubehör. Im Außenbereich stehen Kräne und Bahnwaggons und am Bremerkai sind die schwimmenden Exponate zu finden. Dazu gehören der Stückgutfrachter "MS Bleichen", ein Schwimmkran von 1917 und ein Schutendampfsauger von 1909. Ehrenamtliche Mitarbeiter führen die Maschinen an Wochenenden und zu bestimmten Anlässen vor. Sonntags werden regelmäßig Führungen und Aktionen für Kinder angeboten.