Exotik und Regionales: Auch das bietet die igs

Sie heißen Sansibar oder Windflüchter, Fata Morgana oder Gaumenschmaus: 80 ungewöhnliche Gärten bietet die Internationale Gartenschau. Jeder dieser Gärten ist einer der sieben Themenwelten zugeordnet und will Besucher auf eine Reise zu fernen Kontinenten, exotischen Hafenstädten und fremden Kulturen mitnehmen.

Fünf Kulturlandschaften, Kleingärten und eine große Bühne

Ein Spielplatz mit Mühle auf dem Gelände der Internationalen Gartenschau in Hamburg © NDR Fotograf: Petra Volquardsen Detailansicht des Bildes Die Vier- und Marschlande im Kleinformat. Im Mittelpunkt der Kulturlandschaft auf der igs steht eine Mühle. Auch direkt vor Hamburgs Haustür gibt es Spannendes zu entdecken. Fünf Kulturlandschaften prägen die Region rund um die Hansestadt. Sie sind auch auf der Gartenschau zu sehen: Die Obstplantagen des Alten Landes, die Lüneburger Heide, die Vier- und Marschlande, die schleswig-holsteinischen Knicklandschaften und das Pinneberger Baumschulland präsentieren sich in einem eigenen Parkteil am südlichen Zipfel des Geländes - jeweils als Kleinausgabe der großen Kulturlandschaften. Direkt nebenan, in der "Kleingarten-Oase", geben Muster-Schrebergärten Inspirationen für den eigenen Kleingarten. Ebenfalls in diesem Parkteil liegt die Hauptbühne (Eingang Süd). Dort präsentiert auch der NDR zahlreiche Veranstaltungen.

Torffrei und regional: igs will Zeichen setzen

Regionalität hat auch in einer weiteren Hinsicht einen wichtigen Stellenwert auf der Gartenschau. So wird sich das Getränke- und Speisenangebot auf saisonale, regionale und gentechnikfreie Produkte konzentrieren. Darüber hinaus ist die igs die erste torffreie Gartenschau. Damit will sie ein Zeichen setzen und zeigen, dass dieser Rohstoff zum erfolgreichen Gärtner nicht notwendig ist sowie einen Beitrag zum Schutz der Moore leisten.

25 Blumenschauen in zwei Hallen

Blumen in der Blumenhalle auf dem Gartenschau-Gelände in Hamburg © NDR Fotograf: Irene Altenmüller Detailansicht des Bildes Die Blumenschauen spielen mit der exotischen Herkunft vieler Blumen - so stammt die Gerbera etwa ursprünglich aus Afrika. Alles andere als regional wird es hingegen bei den Blumenschauen zugehen. Sie knüpfen wieder an das Motto der Gartenschau "In 80 Gärten um die Welt" an: Wie Kapitäne oder Abenteurer können sich die Besucher in den Hallen auf eine Reise durch ein Blütenmeer exotischer Pflanzen begeben. Zugleich erfahren sie, aus welchen Ländern und Kontinenten die Blumen kommen, die längst in unseren Gärten heimisch geworden sind. Die 25 wechselnden Blumenschauen sind in den beiden Blumenhallen nur wenige Schritte vom Haupteingang entfernt zu sehen. Die mit 4.200 Quadratmeter größere Halle bildet zusammen mit dem Schwimmbad einen Doppelhallen-Komplex und wird nach der Gartenschau zur Basketballhalle ausgebaut. Eine weitere Blumenschauhalle befindet sich in einem Zelt nebenan.

Die Blumenschauen im Überblick:
TerminThema
1. - 9. JuniExpedition ins Wohnzimmer (Raumbegrünung)
8. - 16. JuniSommertörn durchs Blütenmeer (Stauden)
15. - 23. JuniWilder Westen im Rheinland
21. - 30. JuniVom Tropenparadies bis nach Westfalen
29. Juni - 7. JuliDie Kyoto Connection (Bonsai)
6. - 14. JuliDie Gala der Königin (Rosenschau)
13. - 28. JuliDie Gesandten des Sommers (Botanische Gärten)
27. Juli - 4. AugustGipfel, Wüsten und Gewässer (Wasserpflanzen und Kakteen)
3. - 11. AugustVon Yucatan bis Feuerland: Die Fährte der Fuchsie
10. - 18. AugustDie 'Silberne Rose' (Floristenwettbewerb)
17. August - 1. SeptemberDie Bucht des grünen Mondes (Fernöstliches)
29. Augsut - 1. SeptemberIkebana (japanische Blumenkunst)
31. August - 9. SeptemberRheinfahrt: Neue Kulturpflanzen in der alten Welt
7. - 15. SeptemberSeptembersonne von der Saar
14. - 22. SeptemberVon Mexico nach Madrid (Dahlienschau)
20. - 29. SeptemberPlanken und Blomen (Floristenschau)
28. September - 6. OktoberQuerbeet durch die herbstliche See
5. - 13. OktoberFlussauf, von der Elbe an die Havel
11. - 13. OktoberGoodbye Johnny, warst mein bester Freund (Abschlussschau)
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Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: http://www.ndr.de/ratgeber/reise/urlaubsregionen/hamburg/igs177.html
Überblick
Spiegel der Eitelkeiten in der "Welt der Kulturen" auf dem Gartenschau-Gelände in Hamburg-Wilhelmsburg © NDR Fotograf: Petra Volquardsen
 

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Spiegel der Eitelkeiten in der "Welt der Kulturen" auf dem Gartenschau-Gelände in Hamburg-Wilhelmsburg © NDR Fotograf: Petra Volquardsen
 

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Gartenschaubahn
Die Monorailbahn fährt über das igs-Gelände im Süden. © NDR Fotograf: Simona Froese
 
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