Die IBA entdecken - so geht's

Rund 60 bauliche, soziale und kulturelle Projekte präsentiert die Internationale Bauausstellung (IBA) bis zum 3. November in Hamburg. Bei Führungen, in Ausstellungen, Vorträgen und per Handy-App können Besucher die IBA-Projekte in Wilhelmsburg, Veddel und Harburg näher kennenlernen.

Per Bus, per Rad und zu Fuß durch Wilhelmsburg

Haltestelle des IBA-Busses am Energiebunker © NDR Fotograf: Irene Altenmüller Detailansicht des Bildes Der IBA-Bus hält an insgesamt sechs Haltestellen, darunter auch am Energiebunker nahe der Veringstraße. Der einfachste Weg, die Ausstellung zu erkunden, ist der IBA-Bus: Er fährt einen Rundkurs vom IBA-Dock (Am Zollhafen 12, S-Bahnstation Veddel, von dort ausgeschildert) zu wichtigen Projekten. Im Bus gibt ein IBA-Mitarbeiter nähere Informationen zu den Projekten. Der Bus verkehrt täglich außer dienstags im Stundentakt ab 10.30 bis 16.30 Uhr (Abfahrt des letzten Busses). Im Mai fährt der Bus an allen Sonntagen sowie an den Feiertagen halbstündlich. Das Ticket kostet 5 Euro, Jugendliche bis 16 Jahre fahren kostenlos mit. Zusätzlich gibt es Quartiersspaziergänge, geführte Radtouren, Bootstouren Kinderralleys sowie Touren, auf denen Elbinsel-Bewohnern ihre ganz persönlichen Lieblingsorte und -projekte vorstellen. Ein kostenloses Programmheft gibt einen Überblick über alle Führungen sowie über Ausstellungen, Kongresse und weitere Veranstaltungen im Präsentationsjahr. Es ist unter anderem im IBA-Dock erhältlich. Detaillierte Programminfos sind auch auf der Website der IBA zu finden.

Per Handy-App die IBA auf eigene Faust erkunden

Die IBA lässt sich auch auf eigene Faust erkunden. Eine gute Möglichkeit bietet etwa die IBA-App, die auf der IBA-Website zum Herunterladen bereitsteht. Sie stellt jedes Projekt vor und macht sechs unterschiedliche Tourenvorschläge.

Stadtteil-Modell von Hamburg-Wilhelmsburg, Harburg und der Hafencity im IBA Dock © NDR Fotograf: Irene Altenmüller Detailansicht des Bildes Das Stadtteilmodell im IBA-Dock verschafft Besuchern einen guten Überblick über die verschiedenen Standorte der IBA-Projekte. Auch für private Entdeckungstouren ist das IBA-Dock auf der Veddel ein guter Ausgangspunkt. Dort gibt es neben Informationsmaterial zu den einzelnen Projekten auch ein großes Modell der IBA-Stadtteile, das einen ersten Überblick verschafft. Wer mit dem Rad durch das Projektgebiet fahren möchte, kann sich mithilfe der "Elbinselkarte"orientieren, die ebenfalls im Dock erhältlich ist. Wer ohne eigenes Fahrrad anreist, kann sich am IBA-Dock eines ausleihen.

Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, kann statt an der S-Bahnstation Veddel auch direkt am S-Bahnhof Wilhelmsburg aussteigen. Von dort ist man in wenigen Minuten im IBA-Projektgebiet: Eine Brücke führt über die Gleise direkt hinein in die neue Wilhelmsburger Mitte mit mehreren IBA-Projekten wie dem Wälder- oder dem Algenhaus. Zentrale S-Bahnlinien sind die S3 und die S31; die Buslinie 13 passiert auf ihrer Fahrt durch Wilhelmsburg ebenfalls mehrere IBA-Projekte.

Tipp
Ein Linienbus der Hochbahn hält am Stübenplatz in Hamburg Wilhelmsburg. © NDR Fotograf: Petra Volquardsen
 

Mit der "Wilden 13" Wilhelmsburg entdecken

Wichtige Busverbindung für die einen - ein idealer Weg, Wilhelmsburg zu entdecken, für die anderen. Wer mit der Linie 13 fährt, lernt den Hamburger Stadtteil im Wandel kennen. mehr

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Überblick
Blick auf drei innovative Wohnhäuser der neuen Mitte Wilhelmsburg © IBA-Hamburg GmbH Fotograf: Johannes Arlt
 

IBA Hamburg: Bauen für die neue Stadt

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Die Internationale Bauausstellung zeigt mögliche Lösungen. mehr

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Südfassade des Algenhauses in Hamburg-Wilhelmsburg © NDR Fotograf: Irene Altenmüller
 
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Rund 60 Bauprojekte umfasst die Internationale Bauausstellung 2013.

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Weitere Informationen

Per Fähre nach Wilhelmsburg

Seit Ende 2012 gibt es eine regelmäßige Fährverbindung nach Wilhelmsburg. Die HADAG-Fährlinie 73 (Landungsbrücken - Oderhöft) hält seither an dem neuen Anleger Ernst-August-Schleuse im Klütjenburger Hafen in Wilhelmsburg.

Für die 15-minütige Fahrt von den Landungsbrücken ist lediglich ein gültiges HVV-Ticket erforderlich. Fahrräder dürfen ganztägig mitgenommen werden. Von Montag bis Freitag verkehrt die Fährlinie 73 künftig insgesamt 22 Mal im 40-Minuten-Takt. Zu Fuß sind es von dem neuen Anleger Ernst-August-Schleuse etwa zehn Minuten bis ins Wilhelmsburger Reiherstiegviertel.

Links
Der Masterplan für die Neue Mitte Wilhelmsburg © bloomimages Fotograf: bloomimages
 
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Informationen zur Bauausstellung auf der Homepage der IBA.

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