Moderne Wohnungen auch für weniger Betuchte und ein Park vor der Haustür: So sehen die Planer die Zukunft des siebten Hafencity-Quartiers "Am Lohsepark". Hier der Entwurf des Hamburger Büros Böge Lindner K2 Architekten.
Immerhin 35 der insgesamt 140 geplanten Wohnungen sind öffentlich gefördert. Dort dürfen sich Mieter über preisgünstigen Wohnraum in bester Citylage freuen - eine Rarität in Hamburg.
Mittelpunkt und Herzstück des Quartiers wird der Lohsepark. Er zieht sich vom Wasser des Brooktorkais im Norden bis hinunter zum Baakenhafen.
Am Lohseplatz befand sich der Hannoversche Bahnhof. Ein Schild und eine Gedenktafel erinnern heute an die schreckliche Vergangenheit des Ortes:
Mehr als 8.000 Juden, Sinti und Roma wurden zwischen 1940 und 1945 von hier in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert. Nur wenige überlebten den Terror der Nazis.
Wo jetzt noch Industrieanlagen stehen, soll künftig ein Dokumentationszentrum an das Schicksal der Deportierten erinnern. Die Überreste der Gleisanlagen und des Bahnsteigs wollen die Planer in einen parkübergreifenden Gedenkort integrieren.
Noch ist es nur schwer vorstellbar, dass sich hier künftig sowohl eine Gedenkstätte als auch die grüne Lunge der Hafencity befinden sollen.
Doch die Pläne der Landschaftsarchitekten liegen schon bereit. Allerdings wird ihre Umsetzung noch etwas auf sich warten lassen: Erst 2019 soll der Lohsepark fertig gestellt sein.
Doch die Pläne der Landschaftsarchitekten liegen schon bereit. Allerdings wird ihre Umsetzung noch etwas auf sich warten lassen: Erst 2019 soll der Lohsepark fertig gestellt sein.