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Der Findlingsgarten in Königslutter ist einer der Erlebnispunkte des Museums.
Das Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen (FEMO) ist ein Projekt der besonderen Art. Die Organisatoren wollen Besuchern die Natur- und Kulturgeschichte der Region zwischen Wolfsburg und dem Harz näherbringen. Allerdings gibt es kein herkömmliches Ausstellungsgebäude, keine Öffnungszeiten und kein Eintrittsgeld. Vielmehr können Interessenten mithilfe von Broschüren und Informationstafeln verschiedene Pfade und Erlebnispunkte in der Region erkunden und dabei die Geschichte kennenlernen.
Der Begriff geht auf die Zeit um das Jahr 1000 zurück. Das damalige Sachsenland bestand aus den drei großen Gebieten Westfalen (um Sieg, Ruhr und Ems), Engern (zu beiden Seiten der Weser) und Ostfalen (östlich des Weserberglandes bis zur Elbe).
Nachdem der Ausdruck Ostfalen lange Zeit selten gebraucht wurde, belebten ihn die Landkreise Helmstedt, Ohrekreis und Bördekreis nach Öffnung der innerdeutschen Grenze wieder und gründeten die "Deuregion Ostfalen".
Die Pfade sind etwa einen bis fünf Kilometer lang, kleine Wandertouren also, die auch für Familien zu bewältigen sind. So führt ein Rundweg von zwei Kilometern Länge durch die Wald- und Gewässerlandschaft der Velpker Schweiz bei Wolfsburg, ein anderer über die Asse, einen Höhenzug bei Wolfenbüttel. Erlebnispunkte wie der Findlingsgarten in Königslutter oder der Steinbruch Hainholz zeigen geologische oder botanische Besonderheiten der Region.
Anlaufstelle des FEMO sind Räume im Informationszentrum Geopark Braunschweiger Land in Königslutter. Dort erhalten Besucher genaue Informationen über die Pfade sowie weitere Hinweise zur Natur- und Erdgeschichte des Braunschweiger Landes.