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Die Ausstellungshallen stehen in einer Parklandschaft mit viel Grün und Wasser.
Der Deutsche und sein Auto - zwei Dinge, die beinahe unzertrennlich sind. Und so dreht sich in der Autostadt direkt neben dem VW-Werk auf 25 Hektar alles um die Themen Auto und Mobilität. Einige Tausend Besucher kommen täglich hierher. Es sind nicht nur Kunden, die ihren Neuwagen abholen, der in einem der zwei großen Glastürme bereitsteht. Die Autostadt ist ein moderner Freizeit- und Erlebnispark mit Wasser-Landschaften, Grünflächen, Ausstellungen und Gelände-Parcours.
Der Rundgang durch die Autostadt beginnt im sogenannten Konzernforum. Dort informiert eine Ausstellung über das Unternehmen und die verschiedenen Aspekte des Autobaus. Technische Innovationen vermittelt das Auto-Laboratorium (AutoLab) mithilfe multimedialer Stationen, um Design geht es im Car-Design-Studio. Ein Konzern, viele Marken: VW, Audi, Seat, Lamborghini und Škoda präsentieren ihre Modelle und Prototypen jeweils in einem eigenen Pavillon auf dem Gelände. Dabei unterscheiden sich nicht nur die Fahrzeuge, sondern auch die Architektur der Gebäude: Während Lamborghini in einem schwarzen Monolith zu Hause ist, lädt VW in einen gläsernen Kubus ein.
Einer der Höhepunkte und ein echter Publikummagnet ist das Zeithaus. Ausgestellt sind hier Legenden und Meilensteine der Mobilität - das heißt Oldtimer aller Hersteller aus der ganzen Welt seit 1886. So findet sich auch das revolutionärste Serienautomobil der 50er-Jahre, der grün-weiße Citroën DS (Baujahr 1955), und ein komplett restaurierter Beutler-Volkswagen/Porsche. Von diesem Flitzer wurden 1957 nur insgesamt fünf Exemplare gebaut.
Interaktive Elemente und futuristisches Design prägen die Ausstellung "Level Green".
Den Blick nach vorne richtet eine Ausstellung im 1. Stock des Konzernforums. Unter den Titel "Level Green" geht es um das Thema Nachhaltigkeit und deren Bedeutung für Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft. Mithilfe interaktiver Anwendungen erfährt der Besucher beispielsweise, wie viele Ressourcen er selbst verbraucht, welche Folgen der Klimawandel hat oder wie Mobilität in der Zukunft aussehen könnte.
Spielen, toben, lernen - Kinder werden sich in der Autostadt sicher nicht langweilen. Ob Spielplatz, Rennbahn oder Verkehrs-Lernparcour mit richtigen Straßen und Verkehrsschildern, das Angebot für die Kunden von morgen ist groß. An verschiedenen Stationen können sie spielerisch die Grundzüge der Mobilität erfahren. So zeigt die Ausstellung beispielsweise, wie Antriebskraft durch Luftballons entsteht und in einem elektrisch angetriebenen Mini-New Beetle können Fünf- bis Elfjährige einen Kinder-Führerschein machen. Die Kurse, die aus Theorie und Praxis bestehen, finden mehrmals täglich statt (1. April bis 31. Oktober) und dauern 45 Minuten.
In zwei 48 Meter hohen Türmen warten bis zu 800 fabrikneue Autos auf ihre künftigen Besitzer.
Viele Kunden kommen in die Autostadt, um hier persönlich ihren neuen Wagen abzuholen. Die Anreise erfolgt entweder per Zug oder mit einem speziellen Abhol-Service. Das neue Auto wartet nicht etwa auf einem öden Parkplatz auf seinen Besitzer, sondern kommt aus einem der beiden gläsernen Autotürme im Abholcenter. Aus dem riesigen "Turmregal", in dem 800 Autos Platz haben, schwebt der Neuwagen langsam herab. Besucher, die sich die beeindruckenden Autotürme näher anschauen wollen, können eine Fahrt mit einer gläsernen Kabine bis auf 48 Meter Höhe machen. Eine Tour dauert etwa 15 Minuten, ist allerdings nicht im Eintrittspreis inbegriffen, sondern kostet extra.
Kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen, Ausstellungen oder Konzerte runden das Angebot der Autostadt ab. Besucher sollten sich einen Tag Zeit nehmen, um die verschiedenen Ausstellungen ohne Hektik und Zeitdruck anschauen zu können.