Die jungen Polarwölfe im Wisentgehege Springe bekommen ein neues Zuhause. Übergangsweise erhalten sie ein eigenes Außengelände - bis sie in ein paar Wochen in ein Gehege zu den erwachsenen Tieren dürfen.
Denn im Moment sind die Tiere noch sehr verspielt und es ist nicht klar, ob sie sich auch benehmen werden. Auch sollen die alten Wölfe nicht durch den Übermut der Jungen überrumpelt werden.
Die Wölfe ziehen auch das Fernsehen an. Die Reporter trauen sich sogar in das Gehege. Die Polarwöfe sind ja noch jung!
Aber Vorsicht! Die können auch anders. In kleinen Spielen testen sie, wer der Stärkere ist.
Mit der Zeit kommt die Reife und die Wölfe werden ruhiger.
Und so fing alles an: Mit der Hand werden die schutzbedürftigen Fellknäule aufgezogen.
Aus der Flasche gibt es warme Milch. Das schmeckt!
Mit zehn Wochen wurde die Flasche abgesetzt. Milch gab es immer noch - doch nun aus dem Napf. "Tadewi" kann gar nicht genug davon bekommen.
Wer will das Fleisch? Hänchenkeulen schmecken "Chenook". Das Menü erstreckt sich von Rind über Wild bis Geflügel. Das lässt das Wolfsherz höher schlagen.
Erster! Und das schmeckt richtig gut. Da können die kurzen Zähne schon mal beweisen, wie spitz sie sind.
Wie ein Großer! Was die Alten können, gelingt dem Nachwuchs schon lange.
Dass es auch mal zu Streit kommt, ist ganz normal. Wölfe sind Rudeltiere.
Ein Rudel besteht in der Regel aus einem Elternpaar und zwei Generationen Nachwuchs. Die Wölfe werden mit zwei Jahren flügge und gründen ein neues Rudel.
Die Jungen, die ein Jahr alt sind, helfen den Eltern bei der Aufzucht der Jungen. Der Wolf galt bis vor Kurzem in Deutschland als ausgestorben. Doch nun wurde sogar wilder Nachwuchs in Niedersachsen gesichtet.