Stand: 13.04.2017 14:10 Uhr

Serengeti-Park: Zur Safari in die Heide

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Neugierige Giraffen fressen den Autofahrern schon mal aus der Hand.

Eine Auto-Safari in der Lüneburger Heide? Der Serengeti-Park Hodenhagen macht es möglich. Mit dem eigenen Pkw fahren Besucher auf einer gut zehn Kilometer langen Strecke durch das Gelände. Dabei begegnen ihnen Giraffen, Nashörner, Zebras, Paviane, Elefanten und viele andere Tiere, die bis an die Autos herankommen können. Kein Gatter trennt die rund 1.500 Tiere von der Fahrbahn. Zu Fuß dürfen Besucher diesen Teil des Geländes nicht besichtigen. Wer keine Kratzer an seinem Wagen riskieren will, kann an der Bus-Führung des Parks teilnehmen. In einem Doppeldecker geht es in etwa einer Stunde durch das weitläufigen Gehege mit Wiesen- und Waldbereichen. Dazu gibt es viele Informationen über die Tiere. Mitarbeiter locken einige der Park-Bewohner mit Futter an den Bus, sodass es zu spannenden Begegnungen mit den exotischen Vierbeinern kommt.

Besucher blicken im Serengeti-Parks Hodenhagen auf Varis (Varecia). © dpa - Bildfunk Fotograf: Holger Hollemann

Heide Park und Serengeti-Park

Nordtour

Im Serengeti-Park kann man 1.500 Wildtiere aus dem eigenen Auto heraus erleben. Und bei der Vielzahl der Fahrgeschäfte im Heide Park Resort ist für jeden etwas dabei.

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Safari-Tour zu Löwen, Nashörnern und Co.

Auch eine "Dschungel-Safari-Tour" führt Besucher dicht an die Tiere heran. Offene Jeeps im Safari-Stil fahren zu ausgewählten Stationen der Tierwelt. Zusätzlich rollen die Wagen über eine Gelände-Strecke, die für Privatfahrzeuge nicht zugänglich ist. Dort erleben Besucher außer der Nähe zur Natur einige technische Spezialeffekte. Während diese Tour im Eintrittspreis enthalten ist, kostet die Busrundfahrt extra.

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Eine Besonderheit im Park sind die weißen Löwen, die Ende 2010 Nachwuchs bekamen.

Der Park kümmert sich außerdem um die Zucht von Wildtieren. In den vergangenen Jahren kamen dort mehrfach Löwen-Babys zur Welt. So bekam im Dezember 2010 die weiße Löwin Kotenay zweifachen Nachwuchs. Im Dezember 2013 bekamen die Amur-Leoparden Nachwuchs, eine sehr seltene Tierart mit nur noch knapp 50 Exemplaren in freier Wildbahn.

Auf Dschungel-Safari zu Schimpansen und Meerkatzen

Insgesamt gliedert sich der Serengeti-Park in drei "Welten": Neben der sogenannten Serengeti-Safari, bei der die Besucher im Pkw durch die Tierwelt der verschiedenen Kontinente fahren, schickt der Park seine Besucher im zweiten Bereich auf die Dschungel-Safari. Dieser Teil des Geländes lässt sich zu Fuß erkunden und ist vor allem den Affen gewidmet. Rund 200 Tiere aus rund 20 Affen-Arten, darunter Schimpansen, Weißkopfmakis und Meerkatzen, leben in diesem Parkteil. Die täglichen Fütterungen um 14 und 16 Uhr sind Publikumsmagnete in der Affenwelt. Bis zu 15 Schimpansen gehören zu einer Familie im Amboseli-Affen-Reservat, einer hügligen Sumpflandschaft. Sie ist nur durch einen mit Schilf bewachsenen Wassergraben von den Besuchern getrennt. Nachts und im Winter ziehen sich die Menschenaffen in ihr rund 200 Quadratmeter großes Haus zurück.

Abenteuer-Safari im Freizeitpark

Den dritten großen Bereich des Parks nimmt die sogenannte Abenteuer-Safari ein Freizeitpark mit Riesenrad, Achterbahn und Kettenkarussell. Insgesamt stehen mehr als 40 Fahrgeschäfte bereit, darunter eine Riesen-Schiffsschaukel oder der 17 Meter hohe Fallturm. In einem Teil des Freizeitparks dreht sich alles ums Wasser: Dort stehen Fahrten mit der Wildwasserbahn, einem Propeller-Schnellboot, dem Entenkarussell oder Tretbooten im Mittelpunkt. Im Sommer sorgen sie für eine willkommene Erfrischung auf den zahlreichen Wasserflächen des Geländes. Wer zusätzlich aktiv sein möchte, kann den Klettergarten ausprobieren.

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Riesenrad, Achterbahn und Kettenkarussell warten auf die Besucher.

Außerdem gibt es einen großen Streichelzoo, in dem Kinder die Tiere hautnah kennenlernen können, und Spielplätze. Kioske, Imbisse sowie ein Restaurant sorgen für Verpflegung. Gäste können in einem separaten Bereich auf dem Gelände übernachten. Insgesamt 120 Holzhäuser unterschiedlicher Größe stehen dafür bereit.

Serengeti-Park Hodenhagen

Am Safaripark 1
29693 Hodenhagen
Tel.: (05164) 979 90

aktuelle Öffnungszeiten und Eintrittspreise auf der Website des Parks

Benannt nach Savanne in Tansania

Der Serengeti-Park besteht seit 1974 und ist seitdem mehrfach erweitert worden. Namensgeber des Parks ist eine Savanne im ostafrikanischen Tansania. Der dortige Serengeti-Nationalpark gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO. Tierfilmer Bernhard Grzimek sorgte 1959 mit seinem Film "Serengeti darf nicht sterben" dafür, dass das bedrohte Tierparadies weltweit bekannt wurde. Der Dokumentarfilm wurde mit einem Oscar ausgezeichnet.

Weitere Informationen
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Artenschutz: Nashorn-Nachwuchs im Serengetipark

Hallo Niedersachsen

Der Serengetipark Hodenhagen kann weltweit die zweitbesten Zuchterfolge bei Breitmaulnashörnern vorweisen. Zwei kleine Nashörner sind dort kürzlich zur Welt gekommen. Video (04:03 min)

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | 16.04.2017 | 11:20 Uhr

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