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Schon bei der Einweihung im Jahr 1900 besaß Sankt Sophien als erste katholische Kirche in Hamburg ein volles Geläut von drei Glocken. Der Stadtteil Barmbek wurde bis zum Zweiten Weltkrieg der bevorzugte Stadtteil der "kleinen Leute". Katholiken waren aus allen deutschen Landen gekommen und auch Gläubige aus Polen. Sie siedelten sich hier in der Hoffnung auf Broterwerb und Auskommen an. Der Hamburger Hafen und die zunehmende Industrialisierung der Stadt boten vielen Menschen Arbeit.
Baujahr: 1900
Patronin: Stiftergattin Sophie von Riedemann
Spitznamen: "Sacré Coeur von Barmbek", "Barmbeker Dom"
Besonderheit: Schon 1917/1918 bot die Sophienkirche Hamburgs erste Wärmestube an.
Schon im ersten Weltkrieg musste die Kirche alle drei Glocken abgeben. Im Jahre 1928 erhielt sie ein neues Geläut von drei großen Glocken, zu der bald darauf eine vierte kleine hinzukam. Die drei großen Glocken fielen erneut 1942 dem Krieg zum Opfer. Zwei von ihnen fand man nach dem Krieg auf dem Glockenfriedhof im Hamburger Hafen wieder. Erst 1960 kamen sie mit zwei weiteren Glocken wieder in den Turm.