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Wie bei vielen Stadtkirchen reicht auch die Entstehung der Marienkirche in Celle in die Zeit der Stadtgründung zurück, in diesem Fall also ins 13. Jahrhundert.
Über die Jahrhunderte wurde die Kirche um- und neugebaut. Eines der ältesten Bildwerke ist eine mittelalterliche Kreuzigungsgruppe über dem Chor, der Kirchturm dagegen wurde 1913 gebaut.
Kirchturm: Der 74 Meter hohe Stadtkirchturm von 1913 ist ein Celler Wahrzeichen.
Konfession: evangelisch-lutherisch
Taufstein: 400 Jahre alt
Fürstengruft: Die Celler Stadtkirche beherbergt einige Grabstätten der Welfen.
Im Jahr 2008 erhielt die Marienkirche eine von der Gemeinde lang ersehnte vierte Glocke, die Friedensglocke. Die zuvor im Geläut fehlende Bassglocke wurde in einer der sieben Glockengießereien Deutschlands gegossen, in Karlsruhe. In einem uralten Verfahren wurde sie an einem Freitag um 15 Uhr (der Todesstunde Jesu Christi) im Beisein von Gemeindemitgliedern gegossen und nach dem Erhärten in den Glockenturm der Celler Marienkirche gebracht. Die anderen drei Glocken (1664, 1701, 1723) wurden saniert und in einem neuen Holzglockenstuhl eingebaut.