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Die neue Jahrtausendglocke läutet im Hamburger Michel. © dpa Fotograf: Bodo Marks
 

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Hände auf der Tastatur eines Laptops. © fotolia Fotograf: bufalo66
 

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Bismarck-Gedächtnis-Kirche in Aumühle

Bismarck-Gedächtnis-Kirche in Aumühle  Fotograf: Hanke Koch Detailansicht des Bildes Bismarck-Gedächtnis-Kirche in Aumühle Die evangelisch-lutherische Bismarck-Gedächtnis-Kirche in Aumühle wurde von den Hamburger Architekten Heinrich Bomhoff und Hermann Schöne entworfen und am 30. Juli 1930 eingeweiht. Sie ist als runder Backsteinbau im Stil des Backsteinexpressionismus der späten zwanziger und beginnenden dreißiger Jahre gestaltet. Der Altar wurde aber nicht in der Mitte, sondern außerhalb des Runds angeordnet, so dass die Gemeinde auf ihn ausgerichtet war. Eine ursprünglich vorhandene Mittelsäule wurde 1967 bei einem Umbau entfernt, dabei wurde der Altar in die Mitte gerückt, Altar, Kanzel und Taufbecken wurden von Hans Kock künstlerisch gestaltet.

Die Glocken der Aumühler Kirche laden ein zum Gottesdienst, zum Gebet in diese Kirche. Sie wollen daran erinnern, dass wir über unserem täglichen Leben nicht vergessen, wovon wir eigentlich leben. Sie erklingen in den Tönen e', g' und a', den ersten Noten des Tedeums, des großen Lobgesangs der Kirche:

Glocken der Bismarck-Gedächtnis-Kirche

Bismarck-Gedächtnis-Kirche in Aumühle

Bau: 30. Juli 1930
Konfession: evangelisch-lutherisch
Bauweise: Backsteinexpressionismus
Besonderheiten: Gemeinde ist auf den Altar ausgerichtet

Bismarck-Gedächtnis-Kirche in Aumühle  Fotograf: Hanke Koch Detailansicht des Bildes Bismarck-Gedächtnis-Kirche in Aumühle "Herr Gott, dich loben wir"
Jede der Glocken hat eine Umschrift

Die tiefe: "O Land, Land, Land, höre des Herren Wort" Die mittlere:     "Herr Gott, dich loben wir" Die hohe:     "Verleih uns Frieden gnädiglich" Die Glocken läuten nicht nur zu den Gottesdiensten, zu Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen. Wenn man mittags um zwölf Uhr eine Glocke hört, ist an diesem Tag oder am Tag vorher ein Mitglied der Gemeinde verstorben.
Das Läuten abends um sechs Uhr ist das alte Vesperläuten. Es erinnert an den Abend des Tages, den Abend des Lebens, den Abend der Welt. Es ruft dazu auf, einen Augenblick still zu werden, innezuhalten, vielleicht an die Menschen zu denken, die wir lieben oder die uns brauchen, für sie zu beten. Wir sind eingeladen, nicht nur in die Aumühler Kirche, sondern in die eine Kirche des dreieinigen Gottes, der die Welt in der Hand hat und der uns liebt.

Unsere Glocken im Norden
Inselkirche auf Langeoog © NDR
 

NDR Kultur würdigt die Bedeutung der norddeutschen Glocken mit einer Aktion. mehr

Mythologie und Brauchtum
Blick auf den Kreuzgang des Schweriner Doms © picture-alliance / ZB Fotograf: Jens_Büttner
 

Im Christentum zeigt das Glockengeläut die Zeit zum Gebet an und die Ankunft des heiligen Geistes. mehr