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Klöster in Niedersachsen

Imposante Gebäude und eine meist lange und spannende Vergangenheit - das haben viele Klöster in Niedersachsen gemeinsam. Bei einer Führung können Besucher in die geheimnisvolle Welt hinter den dicken Mauern eintauchen. Neun Klöster im Kurzporträt:

Kloster Lüne

Das Refektorium (Speisesaal) im Kloster Lüne. © picture-alliance/akg-images/Stefan Drechsel Fotograf: Stefan Drechsel Detailansicht des Bildes Speisen im mittelalterlichen Ambiente: das Refektorium im Kloster Lüne. Einst lebten Benediktinerinnen in dem 1172 gegründeten katholischen Nonnenkloster in Lüneburg. Seit der Reformation ist Kloster Lüne ein evangelisches Damenstift. Zur Anlage, die nach zwei Bränden Ende des 14. Jahrhundert wieder aufgebaut wurde und gut erhalten ist, gehören eine schöne Gartenanlage und ein Textilmuseum. Es zeigt Kunstwerke, die im Laufe der Zeit im Kloster gefertigt wurden.

Kloster Lüne
Am Domänenhof 
21337 Lüneburg 
Tel.: (04131) 523 18

geöffnet: 1. April bis 15. Oktober
Führungen: Di bis Sa 10.30, 14.30 und 15.30 Uhr, sonn- und feiertags 11.30, 14.30 und 15.30 Uhr
Museum: Di - So 10.30 bis 12.30 Uhr, 14.30 bis 17.00 Uhr

Kloster Ihlow

Die Klosterstätte Ihlow © NDR Fotograf: Thomas Stahlberg Detailansicht des Bildes Eine moderne Konstruktion zeichnet die Umrisse der ehemaligen Abtei nach. Das ehemalige Benediktinerkloster wurde 1216 gegründet und während der Reformation 1529 säkularisiert. Das ursprüngliche Gebäude existiert nicht mehr, stattdessen ist mitten im Wald eine moderne Rekonstruktion aus Stahl und Holz zu besichtigen. Auf dem Gelände befindet sich ein Café. Ihlow liegt in Ostfriesland zwischen Emden und Aurich.

Klosterstätte Ihlow
Alte Wieke 6
26632 Ihlow
Tel. für Führungen (04929) 91 53 91

Die Klosterstätte Ihlow ist das ganze Jahr über frei zugänglich.
Öffnungszeiten Café: Di bis So 14 - 17 Uhr, So 11.30 bis 18 Uhr
Führungen: bis zum 31. Oktober 2012 jeden Sonntag um 15.30 Uhr, Treffpunkt: Haupteingang der Klosterkirchen-Rekonstruktion

Zisterzienserkloster Hude

Das im 13. Jahrhundert gegründete Kloster liegt zwischen Oldenburg und Bremen. Es wurde in den Wirren der Reformationszeit geplündert, zerstört und aufgelöst. Heute ist nur noch eine Ruine erhalten. Ein Museum dokumentiert die Geschichte des Klosters.

Von-Witzleben-Allee 1  
27798 Hude

Führungen ganzjährig nach Voranmeldung unter e.gerdes-roeben@klosterhude.de oder g.theermann@klosterhude.de
Öffnungszeiten Museum: Mai bis September jeweils Sa, So und an Feiertagen 15 - 17 Uhr

Kloster Mariensee

Kloster Mariensee © dpa / picture-alliance Detailansicht des Bildes Die Kirche ist das einzige Gebäude, das aus der Gründungszeit des Klosters um 1200 erhalten geblieben ist. Das Kloster wurde um 1207 gegründet und ist seit 1543 evangelisch. Heute leben elf Frauen in dem Konvent nordwestlich von Hannover. Zu dem Kloster gehören ein Museum und ein Café. Das Kloster ist ganzjährig geöffnet und über den Haupteingang durch den Kreuzgang begehbar. Gäste, die für einige Zeit im Kloster leben möchten, sind willkommen.

Höltystr. 1
31535 Neustadt am Rübenberge
Tel. (05034) 87 99 90

Öffnungszeiten Museum: 9. April bis 14. Oktober 2012, Di - Fr 15 - 17 Uhr, Sa, So und an Feiertagen 15 - 18 Uhr
Öffnungszeiten Klostercafé: 9. April bis 14. Oktober 2012, Fr, Sa, So und an Feiertagen 14 - 18 Uhr
Führungen: 9. April, bis 14. Oktober, Sa, So und an Feiertagen jeweils um 15 und 16.30 Uhr

Kloster Barsinghausen

Das imposante Kloster liegt mitten in der Stadt hinter einer großen Mauer aus Natursteinen. 1193 erstmals urkundlich erwähnt, ist es das älteste der fünf im ehemaligen Fürstentum Calenberg gelegenen Frauenklöster. Heute leben Schwestern der Evangelischen Kommunität im Kloster. Einzelgäste werden für begrenzte Zeit in Barsinghausen aufgenommen.

Bergamtstr. 8
30890 Barsinghausen
Tel. (05105) 619 38

Führungen jeden Mittwoch um 15 Uhr (März bis Oktober) nach telefonischer Vereinbarung, Führungen durch den Klostergarten: 20. Mai, 14.30 Uhr / 3. Juni, 16 Uhr / 22. Juli, circa 11 Uhr / 9. September, 14.30 Uhr

Kloster Wienhausen

Kloster Wienhausen im Sommer  Fotograf: Reinhard Schlichting, Braunschweig Detailansicht des Bildes Die Klosteranlage ist sehr gut erhalten und ein beliebtes Ausflugsziel in der Allerregion. In direkter Nachbarschaft der Aller südöstlich von Celle liegt die schöne Klosteranlage, die um 1225 gegründet wurde. Noch heute leben dort Stiftsdamen. Historisches Herzstück der Anlage ist der Nonnenchor. Im Klostermuseum können Besucher im Rahmen einer Führung interessante Objekte aus 800 Jahren Klostergeschichte bestaunen. Eine Rarität ist der kunstvoll bemalte hölzerne Grabschrein mit einer Christusfigur aus dem 13. Jahrhundert.

An der Kirche 1
29342 Wienhausen
Tel.: (05149) 18 66-0 und 18 66-10

Führungen vom 1. April bis 14. Oktober 2012: sonntags und an kirchlichen Feiertagen von 12 bis 17 Uhr stündlich,
werktags (außer Montag) und an nichtkirchlichen Feiertagen um 10, 11, 14, und 17 Uhr, 16.-30. Oktober 2012: So
12 und 15 Uhr, werktags außer Montag 11 und 15 Uhr

Kloster Medingen

Das Kloster Medingen in Bad Bevensen © picture alliance / HB-Verlag Detailansicht des Bildes Der frühklassizistische Bau des Klosters Medingen ist der einzige dieser Art im norddeutschen Raum. Das Medinger Damenstift gehört zu den sechs "Lüneburger Klöstern" (Ebstorf, Lüne, Isenhagen, Medingen, Walsrode, Wienhausen), die seit dem Mittelalter in der Heide bestehen. Es liegt bei Bad Bevensen und wurde im Stil der Backsteingotik erbaut. Alle Gebäude bis auf das Brauhaus wurden bei einem Brand im Jahr 1781 zerstört und danach durch ein neues frühklassizistisches Ensemble ersetzt.

Kloster Medingen
Klosterweg 1
29549 Bad Bevensen

Führungen: vom 1. April bis 15. Oktober 2012 täglich außer montags, dienstag bis samstags ab 10 Uhr, sonn- und feiertags ab 11 Uhr. Außerdem finden im Kloster Konzerte statt.

Kloster Ebstorf

Kloster und die Klosterkirche St. Mauritius wurden um 1120 gegründet. Die ältesten noch vorhandenen Gebäudeteile stammen aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Berühmt wurde das Kloster in der Lüneburger Heide durch seine Weltkarte aus dem 13. Jahrhundert, die seit einem Brand 1943 aber nur noch als Kopie vorhanden ist. Das Pergament stellt die im Mittelalter bekannten Länder mit Jerusalem als Mitte der Welt dar.

Kirchplatz 10
29574 Ebstorf
Tel. (05822) 23 04

Führungen: vom 1. April bis 15. Oktober Di - Sa 10 und 14 Uhr , So und an kirchlichen Feiertagen 11.15 und 14 Uhr, 16. bis 31. Oktober jeweils nur eine Führung um 14 Uhr

Kloster Riddagshausen

Klosterteich Riddagshausen © NDR Fotograf: Reinhard Vahldiek Detailansicht des Bildes Die Mönche entwässerten einst die sumpfige Gegend um Riddagshausen, so entstanden die Klösterteiche. 1143/44 stiftete Ludolf von Wenden den Zisterziensermönchen ein Stückchen sumpfiges Land. Sie legten es trocken, bauten Fischteiche und eine Klosteranlage. Heute gehört Riddagshausen zu Braunschweig. Von dem ursprünglichen Kloster sind nur noch das Torhaus, die Klostermauer, die Frauen- und Siechenkapelle sowie die Klosterkirche St. Mariae von 1275 erhalten. Die Kirche ist eines der ältesten gotischen Bauwerke in Deutschland, das Torhaus beherbergt ein Museum. Der Klostergarten wurde nach alten Plänen rekonstruiert.

Klostergang 57
38104 Braunschweig
Tel. (0151) 10 59 25 64

Öffnungszeiten des Zisterzienser-Museums im Torhaus: So und So 12 - 17 Uhr
Öffnungszeiten der Klosterkirche: Di bis So jeweils 10 - 16 Uhr
Öffnungszeiten Klostergarten: tgl.10 - 16 Uhr
Führungen durch Klosterkirche und -garten: vom 1. April bis 30. September immer freitags um 17 Uhr, Führung durch die Klosterkirche jeden Sonntag um 14 Uhr

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Blick von Kreuzgang in Klostergarten © fotolia.com Fotograf: ferretcloud
 

Die Geheimnisse niedersächsischer Klöster

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Die Geschichte der Anlage vom Mittelalter bis heute.

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Das Kloster informiert über Ausstellungen, Führungen, Geschichte und Archiv.

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Informationen über das "Medinger Damenstift" und seine Gärten.

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Weitere Informationen zum Klostergarten auf den Seiten von riddagshausen.net.

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