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Industriekultur

Das Kehrrad im Bergwerk Rammelsberg

Als 1988 im Bergwerk Rammelsberg die Förderung eingestellt wurde, endete eine Ära tausendjähriger, beinahe ununterbrochener Erzförderung. Jahrhundertelang wurden Blei, Zink, Kupfer und Schwefelerz, Braunerz oder Kniest aus dem Berg geschlagen. Über Generationen hinweg durch reine Muskelkraft.Später mithilfe immer ausgeklügelterer Apparaturen und Fördermethoden.

Hölzernes Kehrrad im Bergwerk Rammelsberg © NDR Fotograf: Matthias Freund

Goslar: Kehrrad Rammelsberg

NDR Kultur

So klingt Goslar: Das Kehrrad im Bergwerk Rammelsberg.

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Musik

Der Klang des Kehrrades wurde unterlegt mit Christian Heyne & Stefan Busch: "Bergkristall - Soundtrack".

Rammelsberg ist ein Denkmal der Bergbaugeschichte und seit 1992 Weltkulturerbe. Vor der Industrialisierung war Wasserkraft die einzige Möglichkeit, den Bergbau maschinell zu unterstützen. Das Kehrrad in der Grube Kahnekul stammt aus der Zeit um 1800. Es misst siebeneinhalb Meter im Durchmesser, und hat zwei gegenläufig angeordnete Schaufelkränze. Aus einem Reservoir oberhalb der Anlage wird Wasser durch Stollen auf das Rad geleitet, das so Lasten herablassen oder in die Höhe befördern kann.